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Leverkusener Fotograf zeigt Schaufensterpuppen

Stadtbibliothek Leverkusen : Das geheime Leben der Schaufensterpuppen als Foto-Schau

Der Leverkusener Fotograf Max Mehner hat weltweit in Schaufenster geblickt. Auf seinem Fotos von Puppen verleiht er diesen ein menschliches Anlitz. Die Stadtbibliothek zeigt sie in einer „Hybridausstellung“.

Der Leverkusener Fotograf und Autor Max Mehner beschäftigt sich seit mehreren Jahren in seinem Projekt „Kleine Bühnen“ mit scheinbar Banalem – den namenlosen Schaufensterpuppen. Bei seinen Streifzügen durch die Innenstädte von Köln, Venedig, Havanna oder Marrakesch setzt er die vorgefundenen Puppenarrangements mit seiner Kamera in Szene, optimiert die Bilder dann am Rechner.

Ergänzt hat Max Mehner einen Teil seiner Bilder mit kleinen Texten, die in Gedichtform das Gesehene weiterspinnen oder in Kurzgeschichten  den seelenlosen Darstellern Namen geben und Menschliches einhauchen.

 Max Mehner hat mit der Kamera weltweit Schaufenster inspiziert.
Max Mehner hat mit der Kamera weltweit Schaufenster inspiziert. Foto: Stadt Leverkusen

 Die aktuelle Lage lasse keine Präsenzveranstaltungen zu, schreibt die Stadtverwaltung. „Dennoch möchte die Stadtbibliothek Künstlern eine Möglichkeit und einen Raum bieten, den Leverkusenern ihre Werke zu präsentieren“, heißt es weiter.  So hat die Stadtbibliothek mit dem Fotografen Max Mehner eine „Hybridkunstausstellung“ geplant. Das heißt, die Werke werden vom 28. April bis 27. Mai in den Räumen der Stadtbibliothek sowie in den Schaufenstern und zugleich in digitaler Form über Facebook präsentiert.

Ein  Besuch der Stadtbibliothek und somit auch der Kunstausstellung ist derzeit mit Terminvereinbarung und Nachweis eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests möglich. Info: www.stadtbibliothek-leverkusen.de

(bu )