Einschulung : Die i-Dötzchen erleben ihren ersten Schultag

Auf dem Schulhof der Kerschensteiner Grundschule herrscht ein buntes Treiben: der erste Schultag für die neuen Erstklässler beginnt in wenigen Minuten. Die Kindergartenkinder der Kita haben sich mit einem großen Schild vor dem Eingang der Schule aufgereiht.

„Wir wünschen euch einen guten Start in die Schule“, wünschen sie ihren ehemaligen Spielgefährten. Die neuen Schulkinder halten stolz ihre Schultüten in den Händen, die fast so groß sind wie sie selber. Eltern und Großeltern machen  Fotos von diesem besonderen Tag, an dem die Kinder plötzlich ganz groß erscheinen. „Das ist zwar schon unsere zweite Einschulung, aber es fällt trotzdem schwer die Kinder der Lehrerin zu übergeben“, erzählt eine Mutter.

Die älteren Kinder singen Willkommenslieder, nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch. „Das werdet ihr bald alles verstehen können“, ermutigt der Oberbürgermeister Uwe Richrath die i-Dötze. Auch er wünscht einen guten Start in die Schulzeit und gibt den Kindern noch lachend einen Ratschlag: „Es muss nicht alles direkt klappen. Ihr könnt auch einfach mal die Seele baumeln lassen, wenn euch alles zu viel wird“. Die aller erste Schulstunde beginnt für die frisch gebackenen Schulkinder und dauert nur zwanzig Minuten. Viel länger wäre vermutlich auch nicht möglich, es sind alle viel zu aufgeregt. Sie werden hektisch, als die neuen Klassen aufgerufen werden. Niemand will seinen Namen verpassen. Zum Glück hat jede Klasse ihr eigenes Maskottchen, sodass sich die Kinder fürs Erste nur das Klassentier merken müssen. Die 1a ist die Seehundklasse, Seehund Piet ist ihr Maskottchen.

In der Klasse bringt die Lehrerin Frau Saalmann der neuen Klasse direkt das Leisezeichen bei. „Damit es nicht zu laut wird, wenn ihr alle was zum Quatschen habt“, erklärt die Lehrerin. Am Ende der ersten Stunde schreiben die Kinder ihren Namen auf ein Heft, manchen gelingt dies ohne Probleme, andere brauchen etwas länger. Dann ist der erste Schultag auch schon wieder vorbei und die Eltern nehmen ihre Schulkinder freudig in Empfang, zumindest bis morgen, zum zweite Schultag.

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