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Leverkusen: Zehnter Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Corona aktuell : Zehnter Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus

Eine 88-jährige Leverkusenerin, die mit dem Coronavirus infiziert war, ist am Montag gestorben, teilt die Stadt am Mittwoch mit. Die Seniorin habe multiple Vorerkrankungen gehabt. Und: Ab morgen gilt in der Stadt eine neue Allgemeinverfügung. Darin entfällt das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöht sich in der Stadt damit auf zehn.

Weitere Fallzahlen Bei der Gesamtzahl der seit März Infizierten steuert die Stadt auf die 900 zu: Am Mittwoch sind es 889 Leverkusener, die positiv getestet wurden (Vortag: 865), 561 von ihnen sind mittlerweile genesen, das sind sechs mehr als am Vortag. Somit sind 318 Leverkusener derzeit an Covid-19 erkrankt (Vortag: 301). Der Inzidenzwert (Rate der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) liegt am Mittwoch bei 84,3 (Vortag: 83,7).

Krankenhäuser Im Klinikum werden 13 Covid-19 Fälle behandelt, elf davon kommen aus Leverkusen. Zwei Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden. Im Remigius-Krankenhaus werden zwei Covid-19-Patienten behandelt, einer davon wird beatmet.

Allgemeinverfügung Ab Donnerstag gilt für Leverkusen eine neue Allgemeinverfügung. Sie passe sich an die aktualisierte Coronaschutzverordnung des Landes NRW an, sagt die Stadt. Das bedeutet:

• Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen und für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

• Eine Maskenpflicht gilt in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen. In Leverkusen sind das die Fußgängerzonen in Wiesdorf, Opladen und Schlebusch.

• Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; „es sei denn, das Gesundheitsamt hat auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes eine Ausnahme genehmigt“, sagt die Stadt. „Auch mit genehmigtem Konzept dürfen Veranstaltungen im Freien jedoch höchstens mit bis zu 500 und im Innenbereichen mit bis zu 250 Personen stattfinden.“

• Sperrstunde: Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

• An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.

• In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Weil die Stadt sich ans Land anpasst, entfallen diese Regelungen: Alkoholverbot im öffentlichen Raum, die örtlichen Regelungen zu privaten Feiern in der Wohnung und die Differenzierung von Fußgängern, Radfahrern und Sporttreibenden bei der Maskenpflicht in den Fußgängerzonen.

Bestehen bleiben: Maskenpflicht im Unterricht, Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit von Kontaktdaten und zur maximal zulässigen Anzahl von Personen pro Quadratmeter in Parks, Regeln zur Gruppengröße bei Kontaktsport und von Bezugsgruppen bei Ausflügen von Kindern und Jugendlichen.

Die komplette Allgemeinverfügung ist im Amtsblatt der Stadt nachzulesen unter www.leverkusen.de/rathaus-service/downloads/rathaus/amtsblatt/Amtsblatt_Nr._57_vom_21.10.2020.pdf

(LH)