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Leverkusen : Verkehrs-Ministerium rechtfertigt die „Stelze“

Antwort an Leverkusener Abgeordnete : Autobahn-Ausbau: Verkehrsministerium rechtfertigt die „Stelze“

In einer Antwort auf eine Anfrage der Leverkusener Landtagsabgeordneten Eva Lux (SPD) an Bundesverkehrsminister Scheuer hat dieser über seinen Staatssekretär Enak Ferlemann die Entscheidung für oberirdische Varianten für die A1 („Stelze“) und die A3 erneut gerechtfertigt und begründet.

Für diese Entscheidungen spreche „neben den erheblich geringeren Baukosten auch insbesondere die kürzere Bauzeit“, schreibt Ferlemann. Und weiter: „Leider sind Eingriffe in vorhandene Lebensräume und Siedlungsstrukturen unvermeidbar und entsprechen naturgemäß nicht den Interessen von Betroffenen.“

„Ich bin froh, dass in der Leverkusener Politik jetzt eine große Einigkeit herrscht“, schreibt Lux in einer Pressemitteilung. „Die brauchen wir, um das Lenkrad noch herumzureißen. Und die Botschaft ist klar: Wir geben nicht auf.“ Der Stadtrat hatte mit nahezu einstimmigem Beschluss eine Resolution verabschiedet, die sich klar gegen die Entscheidung des Verkehrsministers wendet und Wege aufzeigt, wie Leverkusen sich dagegen wehren kann. „Wir brauchen einen Tunnel, keine Stelze. Und wir können uns auch eine noch breitere A3, die die Stadt zerschneidet und Wohnhäuser zerstört, einfach nicht leisten“, schreibt Lux.

(bu)