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Leverkusen: Uwe Richrath sagt Rededuell ab

Einladung der Leverkusener CDU : Rededuell mit Schönberger: So begründet Richrath seine Absage

In einem persönlichen Brief an seinen Kontrahenten Schönberger begründet Uwe Richrath seine Absage. „Du hast hoffentlich Verständnis dafür, dass eine von Dir, als meinem politischen Mitbewerber, organisiertes und geführtes Rededuell für mich befremdlich ist“, heißt es darin.

Ein von der CDU organisiertes Rededuell zwischen Herausforderer Frank Schönberger (CDU) und Amtsträger Uwe Richrath (SPD) wird es nicht geben.

Der amtierende Oberbürgermeister hat der CDU nach einer Einladung für kommenden Dienstagabend in den Agam-Saal des Forum abgesagt. Die Diskussion zwischen den beiden Kontrahenten, die am 27. September in einer Stichwahl gegeneinander antreten, sollte per Live-Stream übertragen werden. Pressevertreter waren um die Einsendung von Fragen gebeten worden. „ So gibt es eine weitere gute Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, sich ausführlich über die Ziele der Kandidaten zu informieren“, hatte Schönberger in seiner Einladung an Richrath und die Presse geschrieben. „Wir sehen in Zeiten von Corona keinen Grund, an einer solchen Diskussion teilzunehmen“, sagte Aylin Dogan aus dem Organisationsteam des Oberbürgermeisters. „All unsere Inhalte sind zudem deutlich geworden.“ Das gelte auch für die Wahlprogramme.

Jetzt hat Richrath seine Absage auch in einem persönlichen Brief an Schönberger ausführlich begründet: „Selbstverständlich nehme ich an solchen – von unabhängiger Seite organisierten Aufeinandertreffen gerne teil, wie ich dies beispielsweise beim Livestream „Politissimo“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getan habe. Du hast hoffentlich Verständnis dafür, dass eine von Dir, als meinem politischen Mitbewerber, organisiertes und geführtes Rededuell für mich befremdlich ist“, schreibt Richrath. „Dass du darüber hinaus zeitgleich die Medien informiert und eingeladen, einen Termin vorgegeben, Dich als Veranstalter generiert und Details wie eine Redezeitbegrenzung festgelegt hast, irritiert mich zusätzlich.“ Zudem bleibe völlig unklar, „wer die Veranstaltung moderiert,

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wo und in welcher Form sie veröffentlicht wird und ob der Agam-Saal öffentlich zugänglich sein wird“. Zum Gesundheitsaspekt seiner Absage schreibt Richrath weiter: „Wie dir sicher nicht entgangen ist, hat die Presse hier vor Ort ebenso wie in vielen weiteren Städten, nach intensiver Abwägung pandemiebedingt Abstand von derartigen Diskussionsrunden genommen.“

(bu )