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Leverkusen: Tempo 30 auf Opladener Straße kommt nicht

Bürgerantrag in Bezirksvertretung Schlebusch abgelehnt : Tempo 30 auf Opladener Straße kommt nicht

Es bleibt dabei: Tempo 30 auf der gesamten Länge der Opladener Straße wird es nicht geben. Nach vorangegangener Diskussion stimmten auch die Mitglieder der Bezirksvertretung III gegen den Bürgerantrag und goutierten stattdessen den Maßnahmenkatalog der Verwaltung.

Zuvor hatten Anwohner die Umstellung wiederholt mit Lärmbelästigung begründet. Ausschlag für die Ablehnung gab nun zum Einen das Ziel der Wupsi, die Fahrzeugflotten ab 2022 im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auf Elektrobetrieb umzustellen. Dies werde zu einer deutlich verminderten Lärmemission wie auch zu einer verbesserten Luftqualität führen.

Zum Anderen entspreche die Opladener Straße von der Charakteristik und vom baulichen Ausbau einer typischen Tempo-50-Strecke. Aus diesem Grund sei davon auszugehen, dass sich die überwiegende Mehrheit der Fahrzeugführer ohnehin nicht an die vorgeschriebene Temporeduzierung halten werde. Überdies hätten jüngste Messungen gezeigt, dass alle Fahrzeuge deutlich unterhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer fuhren. Konkret schreibt die Verwaltung: „Die örtlichen Gegebenheiten widersprechen .. den rechtlichen Voraussetzungen für eine Tempo-30-Zone, das heißt die Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Opladener Straße ist nicht möglich.“

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Etwas ist aber doch möglich. Um Busse – wie von Bürgern ebenfalls beanstandet – künftig am Befahren des Gehweges zu hindern, wurden einige Dinge verändert: In Höhe der Opladener Straße 109 wurden mehrere Parkplätze entfernt, um eine Ausweichstelle für entgegenkommende Busse zu schaffen. Als problematisch stellte sich heraus, dass die Fläche dennoch zum Parken genutzt wurde, sodass Busse eben nicht wie vorgesehen ausweichen konnten. Folge: Ab sofort weisen  Schilder auf das absolute Halteverbot hin. Gleiches gilt für den Kurvenbereich Opladener-/Stüttekofener Straße. Das wiederum hat den Vorteil, dass entgegenkommende Busse frühzeitig erkannt und weitere Ausweichstellen geschaffen werden. Drei Poller hinter der Bordsteinabsenkung in Höhe zweier Häuser sollen für zusätzliche Sicherheit sorgen. Außerdem hat die Wupsi ihre Busfahrer darauf hingewiesen, die geschaffenen Ausweichflächen zu nutzen, hieß es.