Leverkusen: Tausende demonstrieren gegen Öffnung ehemaliger Giftmülldeponie

Neubau der A1-Brücke bei Leverkusen: Tausende demonstrieren gegen Öffnung ehemaliger Mülldeponie

In Leverkusen sind am Samstag Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen die geplante Öffnung der ehemaligen Giftmülldeponie Dhünnaue.

Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration störungsfrei. Die angemeldete Teilnehmerzahl von maximal 3000 Demonstranten sei ersten Schätzungen zufolge erreicht worden. "Alles verlief regelkonform", sagte ein Sprecher der Polizei. Die Teilnehmer versammelten sich am Morgen an der Wacht am Rhein und zogen von dort aus bis zur BayArena. Am Wiesdorfer Markt fand eine Kundgebung statt.

Zu der Demonstration hatten der Dachverband der aktiven Bayer-04-Fans "NK12", die "Ultras" und der Bürgerinitiativen-Zusammenschluss "Lev muss Leben" aufgerufen. Die Demonstration richtete sich gegen die bevorstehende Öffnung der ehemaligen Giftmülldeponie Dhünnaue, die im Zuge des Neubaus der A1-Brücke bei Leverkusen nötig wird. Kritiker halten den Eingriff für ein unzumutbares Risiko. Im Inneren der Deponie werden unter anderem giftige Schwermetalle vermutet.

(sef)