Leverkusen: Streit in Asylunterkunft Mann lebensgefährlich verletzt

Streit in Asylunterkunft: Mann droht mit Messer und wird lebensgefährlich verletzt

Ein 29-Jähriger ist bei einem Streit in einer Leverkusener Unterkunft für Asylbewerber lebensgefährlich verletzt worden. Offenbar übte ein anderer Mann Rache an ihm.

Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, habe der später Verletzte den mutmaßlichen Täter am Mittag gleich mehrfach mit einem Messer bedroht.

Gegen 13 Uhr waren die Beamten eigenen Angaben zufolge zum ersten Mal nach Opladen in die Sandstraße gerufen worden. Dort soll der 29-Jährige gemeinsam mit einem 27-Jährigen einen 23-Jährigen mit dem Messer bedroht haben. Die Polizisten trennten die Parteien und durchsuchten die Zimmer der Angreifer. Die Beamten stellten Strafanzeige.

Etwa eine Stunde später, um 14 Uhr, sei erneut ein Notruf bei der Polizei eingegangen. Offenbar hatte der 29-Jährige den 23-Jährigen noch einmal mit dem Messer beroht. Der 23-Jährige soll seinen Widersacher daraufhin "durch massive Gewalteinwirkung", so beschreibt es die Polizei, am Kopf verletzt haben.

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Näheres ist bislang nicht bekannt.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest. Zurzeit prüfe die Staatsanwaltschaft, ob gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl beantragt werde.

(sef)
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