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Leverkusen: Routine-Prüfung der Wupperbrücke an der Düsseldorfer Straße

Mit Kran und Hammer : Routine-Prüfung an der Düsseldorfer Straße

Die Wupperbrücke muss alle sechs Jahre „handnah“ untersucht werden. Nun war es wieder so weit.

Kran-Aufbau an Brücke: In Leverkusen lassen Maschinen, die an Brückenbauwerken stehen in jüngerer Zeit verstärkt aufhorchen – nach den Erfahrungen mit der maroden A1-Rheinbrücke und der maroden Brücke über die Dhünn am Europaring. Diesmal kontrollierten die Technischen Betriebe der Stadt (TBL) die Wupperbrücke Düsseldorfer Straße. „Es war eine ganz normale Hauptprüfung“, ordnet Klaus Timpert von den TBL ein.

Diese sei alle sechs Jahre fällig. „Bei solch einer Prüfung muss man handnah mit dem Hämmerchen dran“, ergänzt er. 600 Ingenieurbauwerke – dazu zählen neben Brücken etwa auch Lärmschutzwände – müssen in bestimmten zeitlichen Abständen aufwändig überprüft werden.

Bei der Brücke Düsseldorfer Straße – Baujahr 1978/79 – hatten die TBL die Prüfung an ein Ingenieurbüro vergeben. „Wenn dort etwas Auffälliges festgestellt worden wäre, wäre uns das sofort gesagt worden“, berichtet TBL-Fachmann Timpert. Nun werde der Bericht von dem Ingenieurbüro fertiggestellt und dann an die Technischen Betriebe geschickt. Die TBL rechnen insgesamt mit einer positiven Zustandsberwertung: „Vielleicht sind kleinere Instandsetzungsarbeiten notwendig“, sagt Timpert.