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Leverkusen: Ratten sind ein Problem

Schädlinge in Leverkusen : Weniger Müll auf der Straße, weniger Ratten

Rattenplage am Bahnhof Leverkusen-Mitte nervt Reisende

An vielen Stellen in Leverkusen gibt es Ratten, oft leben sie in der Kanalisation. Die Stadt tut etwas gegen die Nager, teilweise kämpft sie aber gegen Windmühlen.

Zuständig für die Bekämpfung der Ratten in der Leverkusener Kanalisation sind die Technischen Betriebe Leverkusen. "Bei entsprechenden Meldungen aus der Bevölkerung werden die Kanalschächte in betroffenen Bereichen durch Fachfirmen sofort mit Giftködern belegt", teilt das Unternehmen mit. Entsprechend geltender Richtlinien würden zunächst Köderboxen mit neutralem Futter ausgelegt, würden diese angefressen, kämen die Giftköder ins Spiel.

Ratten scheinen vielerorts in Leverkusen ein Problem zu sein. Am Bahnhof Leverkusen-Mitte leben offenbar Dutzende der Nager. Auch an der Leichlinger Straße sind die Tiere offenbar ein Problem. Anwohnerin Ruth Korte berichtet davon, dass sich einige der teils aggressiven Tiere dort an Vogelhäuschen tummelten. Auch an der Kölner Straße gibt es Ratten. In den Hecken und Büschen an einem benachbarten Schnellrestaurant liegen immer wieder Verpackungen und Essensreste. "Hier parken ständig Autofahrer, um zu essen. Danach bleibt der Müll liegen", sagte eine Anwohnerin unserer Redaktion.

Die Stadt Leverkusen kritisiert dieses Verhalten. "Ratten sind dort, wo sie Futter finden. Das heißt, jedes Nahrungsmittel, das nicht in den Müllbehälter geworfen wird, lockt Ratten an", sagt eine Sprecherin. Die Stadt Leverkusen arbeitet mit einem Schädlingsbekämpfer zusammen. Im Jahr 2017 wurde er laut der Pressestelle insgesamt 22 Mal gerufen.

(woa)