Leverkusen: Pit Hupperten und die "Allerwertesten" im Scala Club

Spektakulärer Abend : Pit Hupperten und seine „Allerwertesten“ im Scala Club

Jubelapplaus für den Leverkusener Künstler und seine acht Musiker.

 Nicht mit den „Bläck Föös“, sondern mit seinen „Allerwertesten“ groovte sich der Leverkusener Pit Hupperten durch den vollbesetzte Scala Club. Jetzt machte der Künstler mit seinen acht Musikern Station in seiner Heimat und brachte die über 450 Besucher in Opladen zum Singen, Tanzen und ordentlich ins Schwitzen. Er ist ein versierter Sänger, ein Vollblut-Entertainer und – im besten Sinne des Wortes – eine absolute Rampensau. Pit Hupperten macht einfach Spaß und gute Laune und das von der ersten Sekunde an, in der er auf der Bühne steht.

Mit einer akademischen Verspätung von 15 Minuten betraten unter freudigem Applaus der bestens aufgelegten Besucher zunächst die Musiker die Bühne und legten los. Ein funky grooviger Sound schallte durch den Club, ehe – unter den ersten Jubelrufen – auch Hupperten tänzerischen Schrittes vor den Vorhang trat, klatschend und mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Seine Freude und die laute rhythmische Musik waren ansteckend.Und so verwunderte es nicht, das schon beim ersten Takt die Konzert-Besucher entspannt ihren Körper mitschwingen ließen, Finger schnippten und Füße mit wippten.

Die handgemachte Musik des Trompeters, Saxofonisten, Gitarristen, Bassisten, Keyboarder und Schlagzeuger dröhnte kräftig aus den Boxen, die Scheinwerfer strahlten in sämtlichen Farben, und Hupperten gab sich beschwingt lässig auf den Brettern seiner Heimatstadt. Mit seiner charakteristischen Stimme mit vielfältigen Nuancen – mal rau wie Joe Cocker, mal engelsgleich oder schrill wie Prince – schmetterte er die ersten Hits, ehe er selbst zu seiner V-förmigen Gitarre griff, um das Stück „Bow Wow“ von Jonny „Guitar“ Watson in eine pulsierende Up-Tempo-Nummer zu verwandeln.

Als gesangliche Verstärkung rief sich Hupperten nach kurzer Zeit zwei charmante Sängerinnen nach vorne. Mit ihnen lieferte er sich grandiose Duette wie etwa „Kids“ von Robbie Williams und Kylie Minogue. Dabei zeigte der Leverkusener auch, dass er nicht nur fabelhaft singen, sondern auch – dank seines ausgeprägten Rhythmusgefühls – vorzüglich rappen kann. Für diese Showeinlage, die sich im Übrigen durch den gesamten Abend zog, erntete Pit Hupperten und seine „Allerwertesten“ mehrfach Jubel­applaus. Einfach spektakulär.

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