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Leverkusen: Messe in Zeiten von Corona – Remi-TV bleibt

Kirchenleben in Leverkusen : Messe in Zeiten von Corona – Remi-TV bleibt

Heinz-Peter Teller wird noch eine Weile TV-Star bleiben. Lieber wäre er es nicht und könnte stattdessen vor gut gefüllten Reihen im direkten Kontakt mit der Gemeinde über Gott sprechen. Aber Corona will es anders. Was jetzt für den Gottesdienstbesuch gilt.

Weil in Corona-Zeiten alles anders ist, dürfen zur 11-Uhr-Messe am Sonntag in St. Remigius maximal 35 Besucher ins Gotteshaus – nach vorheriger Online-Anmeldung bis zum Freitagmittag vorher. Das gilt auch für die Messen in den anderen Kirchen in Opladen, Bergisch Neukirchen und Pattscheid, die zur Gemeinde St. Remigius gehören, aber jeweils wegen ihrer Größen unterschiedliche Teilnehmerzahlen für die Messen haben.

Also bietet die Kirchengemeinde das während des Lockdowns im Frühjahr etablierte Format „Remi-TV“ weiter an. Heißt: Die 11-Uhr-Messe am Sonntag wird im Internet auf dem Videokonal You-Tube übertragen. Da hatte Teller am vergangenen Sonntag durchweg eine Mund-Nasen-Bedeckung auf. „Wir gehören in Leverkusen zu den tiefdunklen Gebieten mit ganz vielen Infektionsfällen. Und darum ist uns jetzt das Singen untersagt bis auf Weiteres. Und deshalb soll jeder einen Mund-Nasenschutz tragen. Ich habe ihn aus Solidarität auch angelegt“, sagte Teller zu Beginn. „Wir wissen noch nicht, wie lange der Zustand andauern wird. Wir werden jede Woche neu informiert. Deswegen müssen wir im Herzen umso freudiger dabei sein, als wir mit der Stimme nicht singen können.“

Fakt ist, dass es vorerst trotz des am Montag beginnenden Teil-Lockdowns keine Änderungen gibt. Internet-Gottesdienst und Anmeldungen für die öffentlichen Gottesdienste bleiben wie gehabt. Teller und Kollegen bleiben vertraute Gesichter im Remi-TV.

Weitere Infos www.sankt-remigius.de. Auch die übrigen Kirchengemeinden informieren auf ihren Internetseiten..

(LH)