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Leverkusen meldet 131 Corona-Infizierte nach 127 am Vortag.

Corona aktuell : Erste Corona-Tote in Leverkusen — 63-Jährige gestorben

In Leverkusen gibt es erstmals einen Todesfall in Folge einer Erkrankung an Covid-19. Eine 63-jährige Leverkusenerin starb in der Nacht in einer Klinik in Köln an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus.

Das teilte die Stadt am Mittwochabend mit. Die Frau hatte Vorerkrankungen.

Leverkusens Oberbürgermeister Richrath erklärt dazu: „Trotz intensivster medizinischer Bemühungen müssen wir den Tod einer Bürgerin unserer Stadt beklagen. Meine aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen, denen ich viel Kraft und Unterstützung in dieser schweren Zeit wünsche. Für mich und alle Leverkusenerinnen und Leverkusener gilt weiterhin: Wir müssen diese schwierigen Zeiten gemeinsam mit Mut und Zuversicht durchstehen. Wir dürfen nicht nachlassen, alles Menschenmögliche zu tun, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Das fordert von uns allen viel Hartnäckigkeit, Disziplin und Durchhaltevermögen – aber es kann Leben retten. Schützen Sie sich und andere, insbesondere Mitmenschen mit Vorerkrankungen und Ältere. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle allen meinen Dank und Respekt aussprechen, die in dieser Krise für die Allgemeinheit - für uns alle - im Einsatz sind.“

Darüber hinaus gab die Stadt folgende Informationen zu erkrankten und genesenen Menschen bekannt:

Fallzahlen: Für Leverkusen werden am Donnerstag 131 mit dem Coronavirus Infizierte gemeldet. Am Mittwoch waren es 127. Von den bestätigten Fällen befinden sich 100 in häuslicher, fünf in stationärer Quarantäne. 26 sind genesen, meldet die Stadt.

Neue Seite Die Stadt weist auf die neue Internetseite „Gemeinsam gegen Corona – Leverkusener halten zusammen“ hin. Dort sind 79 lokale Unternehmen und 13 Nachbarschaftshilfeinitiativen vertreten, die dafür sorgen, dass die Leverkusener trotz Ladenschließungen an Waren und Dienstleistungen kommen, die nicht von Super- und Drogeriemärkten angeboten werden. www.gemeinsamgegencorona.info.

Klinikum Um die Ansteckung unter Patienten und Mitarbeitern zu verhindern, ist jeder Mitarbeiter verpflichtet, einen Mundschutz zu tragen. Weil die Mangelware sind, bittet das Klinikum um Maskenspenden – ob es von Firmen oder Handwerkern, OP-Masken (MNS), FFP2-Masken oder FFP3-Masken sind oder  selbstgenähte Mundschutze von Bürgern. Die Spenden können beim Hol- und Bring-Service abgegeben werden: Di, Do 17-19 Uhr und Sa 12-14 Uhr,  erreichbar über die Terrasse des Restaurants, Gebäude 1.A. Nähanleitung unter www.klinikum-lev.de. Koch-Instituts.

(ssa)