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Leverkusen: Marienschule schließt nach Corona-Fall

Marienschule und Realschule am Stadtpark : Corona-Alarm: Zwei Leverkusener Schulen geschlossen

Wegen Corona-Alarm müssen am Montag zwei Schulen, die Marienschule in Opladen und die Realschule am Stadtpark, geschlossen bleiben. Das Marianum soll am Dienstag wieder für den regulären Betrieb öffnen.

Erneut muss an der Marienschule wegen eines Corona-Falls im Lehrerkollegium der Präsenzunterricht ausfallen. Das teilte die Schulleitung des kirchlich getragenen Gymnasiums den Eltern mit. Am Dienstag soll der Unterricht aber wieder regulär im Schulgebäude aufgenommen werden. Die Entscheidung sei in enger Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt getroffen worden, berichtet der stellvertretende Schulleiter, Werner Voß, auf Anfrage unserer Redaktion. Dass der Schulbetrieb so schnell wieder aufgenommen werden kann, hänge auch damit zusammen, dass es eine Maskenpflicht für alle 1040 Schüler auch in den Klassenräumen gebe. „Dazu gibt es einen Solidaritätsbeschluss, an den sich auch alle halten“, sagt Voß. Rechtlich verbindlich sei dieser Beschluss aber nicht.

Am Montag erhalten die Schüler ihre Aufgaben auf digitalen Wegen wie E-Mail oder Videokonferenz und stehen so in direktem Kontakt zu den Lehrern. „Wir unterrichten stundenplanmäßig“, sagt Voß.

Bereits Ende August war das Opladener Gymnasium wegen eines Coronafalls im Kollegium für zwei Tage geschlossen worden.

Ebenso bleibt die Realschule am Stadtpark am Montag geschlossen, nachdem dort zwei Corona-Fälle, ein Schüler und eine Lehrerin, positiv getestet wurden. Noch ist unklar wie lange die Schule geschlossen bleibt:  „Wir informieren morgen, wie es weitergehen  wird. Auf jeden Fall müssen wir uns darauf einstellen, dass es zahlreiche  Unterrichtskürzungen geben wird, da es unter den Lehrkräften einige  „Erstkontakte“ gibt, die wahrscheinlich in Quarantäne gehen müssen“, heißt es auf der Homepage der Schule.

Unterdessen bleiben die gemeldeten Corona-Neuinfektionen  in Leverkusen in Bezug auf die Sieben-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 35. Am Montag meldete die Stadt 114 akut Erkrankte, das entspricht einem Wert von 38,5. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 618 Leverkusener infiziert. 495 sind genesen, neun Menschen starben an den Folgen einer Infektion. Unter dem Eindruck dieser Entwicklung sagt die Bahnstadtgesellschaft die für den 8. und 9. Oktober geplanten Bahnstadt- Führungen ab.