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Leverkusen Lanxess stellt Schüler digitales Chemieregal zur Verfügung

Corona-Krise : Lanxess verhilft Schülern zum digitalen Chemieregal

57 Schulen im Umfeld der Standorte erhalten Lizenzen für die interaktive Online-Lernplattform 123chemie.de.

Zu Hause alleine am Computer statt im Klassenverband büffeln – für viele Schüler bleibt das auch nach den Osterferien vorerst so. Damit auf diese Weise auch der Chemieunterricht funktioniert, stellt der Köln-Leverkusener Konzern Lanxess für 57 Schulen im Umfeld seiner Standorte Lizenzen für die interaktive Online-Lernplattform 123chemie.de zur Verfügung.

Die Plattform „ist eine Art digitales Chemieregal, aus dem die Schüler Lerninhalte zu chemischem Grundwissen wählen können. Das Programm bietet Animationen, Lückentexte, Arbeitsblätter zum Ausdrucken und vieles mehr“, heißt es vom Spezialchemiekonzern, der seinen weltweit größten Produktionsstandort in Leverkusen unterhält, während die Konzernzentrale vor einigen Jahren nach Köln-Deutz umzog. „Jeder Nutzer kann sein individuelles Lerntempo wählen und Lehrern wie Mitschülern das Lernergebnis präsentieren.“

Vor zwölf Jahren startete der Konzern seine Bildungsinitiative. In deren Fokus: Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern, damit es in dem Bereich in zehn, 20 Jahren noch qualifizierten Nachwuchs gibt. Bausteine der Initiative sind etwa Labortage, Experimentierkoffer für Grundschulen, Förderung von Mint-Projekten (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und Unterrichtsmaterialien. In die Projektförderung für 25 Schulen an den deutschen Standorten steckte der Konzern im vergangenen Jahr rund 142.000 Euro.

Die nun an 57 Schulen ermöglichte Chemie-Lernplattform kann später, also auch nach Corona, weiterhin in der Schule genutzt werden, ergänzt Nina Hasenkamp, die Leiterin der Bildungsinitiative. „Wir haben uns für das digitale Chemieregal entschieden, weil es einen individuellen Zugang zu den Lerninhalten des Unterrichtsfachs Chemie ermöglicht.“

Pro Lizenz – die Kosten der Versorgung der 57 Schulen liegen bei 10.000 Euro, sagt der Konzern – können pro Schule mehrere Klassen und Kurse das digitale Chemieregal nutzen. Größter Nutznießer der Lanxess-Förderung ist der Standort der Firmenzentrale: In Köln profitieren 25 Schulen von dem Angebot, aber auch Leverkusener Schüler haben teil. Die Lizenzen gehen an das Berufskolleg Opladen, die Montanus-Realschule das Lise-Meitner-Gymnasium, das Werner-Heisenberg-Gymnasium, die Gesamtschule Schlebusch, die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.