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Leverkusen: Kronos Cares spendet Mundschutze für St Albertus Altenheim

Masken und Geld : Kronos-Team spendet an Altenheim und Schule

Das Team von „Kronos Cares“ spendet selbstgenähte Masken für das St. Albertus-Altenheim an der Talstraße. Außerdem gab es 2000 Euro für den Förderverein der Hugo-Kückelhaus-Schule.

Während der Corona-Pandemie sind Schutzmasken für Mund und Nase ein rares Gut. Der eigentliche Pfennigartikel ist aus industrieller Fertigung oft vergriffen oder völlig überteuert. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Masken im Kamp gegen das Virus eine große Rolle spielen – vor allem zum Schutz anderer vor einer Infektion. Das Team von „Kronos Cares“ hat sich bei der Suche nach einem Projekt, das es in diesem Jahr unterstützen kann, entschieden, selbstgenähte Masken an das St. Albertus Altenheim zu spenden.

„Leider sind uns durch den Coronavirus einige geplante Aktionen nicht möglich“, heißt es in einer Mitteilung von Giuseppina Romagnolo, die im Kronos Team für die alljährliche Organisation der Unterstützung sozialer Projekte in Leverkusen zuständig ist. „Wir freuen uns daher, dass wir das St. Albertus Altenheim an der Talstraße unterstützen können.“ Die Masken würden in der Einrichtung dringend benötigt. „Wir haben Näherinnen gefunden, die wunderschöne Mund-Nase-Masken für uns genäht haben. Die Richtlinien dafür haben wir mit einer Ärztin abgesprochen.“

Weil die Näherinnen die Aktion sehr schätzten und kein Geld für ihre Arbeit haben wollten, hat Kronos Cares der Hugo-Kükelhaus-Schule in Alkenrath zudem  eine Geldspende zukommen lassen. Da im April in der Schule der geplante und 2018 ebenfalls von Kronos geförderte „Circus ZappZarap“ nicht stattfinden konnte, gingen 2000 Euro an den Förderverein.

So profitierten Jung und Alt von der Aktion. Die Übergabe der Masken erfolgte im Innenhof des St. Albertus Altenheims – natürlich unter den derzeit gegebenen Abstandsregeln. Doch damit nicht genug: „Zudem möchten wir den Bewohnern einen Wunsch erfüllen, zum Beispiel einen Besuch im Zoo, Theater oder Kino. Aber das kann natürlich erst erfüllt werden, wenn Corona keine Gefahr mehr ist“, so Romagnolo.