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Leverkusen: Knapp 13.700 Euro fürs Frauenhaus

Frauenring in Leverkusen dankt : Spendenkampagne fürs Frauenhaus bringt fast 13.700 Euro

Aufgerufen zur Spendenaktion hatten „mehr als 40 prominente Männer aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport in und aus Leverkusen“. Sie starteten im November die Aktion, indem sie Gesicht zeigten.

Ein dickes Dankeschön schickt der Frauenring an die Leverkusener, die dem Spendenaufruf für die Aktion „Keine Gewalt an Frauen und Kindern“ gefolgt sind. Denn das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Dank der Spendenbereitschaft der Leverkusener als auch verschiedener Unternehmen kann der Frauenring Leverkusen die stattliche Summe in Höhe von 13.677,88 Euro dem Frauenhaus Leverkusen übergeben“, meldet Roswitha Kneip vom Teamvorstand. „Die Hilfsbereitschaft in unserer Stadt ist wirklich beeindruckend.“ Viele kleine Einzelspenden hätten zu einer Spendenhöhe von fast 10.000 Euro geführt erreicht. Drei größere Firmen ergänzten die Summer dann noch.

Der Hintergrund: Aufgerufen zur Spendenaktion hatten „mehr als 40 prominente Männer aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport in und aus Leverkusen“. Sie starteten im November die Aktion, indem sie Gesicht zeigten – auf Plakaten und den unterschiedlichsten Social Media-Kanälen. Das hatte Wirkung. Mit der Spendensumme könne nun das therapeutisch gestaltete Kinderzimmer in der Einrichtung saniert werden, nennt das Frauenhaus den Verwendungszweck für den Betrag.

Und macht auf einen Fakt aufmerksam: „Während der Corona-Pandemie hat die häusliche Gewalt in Deutschland zugenommen. Finanzielle Sorgen, räumliche Enge, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen schüren bei vielen Menschen Aggressionen“, fasst der Frauenring zusammen.

In Leverkusen sei das Frauenhaus für viele Betroffene oft die letzte Zuflucht. Das aber führe dazu, dass die Einrichtung so gut wie aus allen Nähten platze. „Schon lange fordert der Frauenring Leverkusen ein erweitertes Platzangebot für das Frauenhaus“, fügt der Verein seinem dringenden Appell an.

(LH)