Leverkusen: Kleingartenanlage Burgloch gewinnt Wettbewerb um schönste Anlage

Siegerehrung : Silberne Gießkanne für die Burgloch-Gärtner

Die Anlage holte den Sieg im Wettbewerb. Mathildenhof und Meckhofen auf Platz zwei und drei.

Die langanhaltende trocken-heiße Witterung mag in vielen Teilen des Landes Spuren hinterlassen, nicht aber in den 14 städtischen Anlagen der Leverkusener Kleingärtner. Bei ihrer jüngsten Begehung habe die Kommission übereinstimmend festgestellt, so Bezirksvorsteherin Regina Sidiropoulos bei der 43. Siegerehrung im Glashaus des Neulandparks, dass sich ausnahmslos alle Anlagen „auf höchstem Niveau“ präsentiert und durch „ausgezeichnete Pflege und durchdachte, harmonische Gestaltung“ überzeugt hätten. Man werde es an der Wasserrechnung zu spüren bekommen, befürchtete Gerd Bach, Vorsitzender des Stadtverbandes der Kleingärtner.

Über den ersten Platz und eine in den Stadtfarben Grün und Weiß dekorierte silberne Gießkanne konnten sich die Hobbygärtner der Kleingartenanlage Burgloch freuen. Dort seien die Anlagen hervorragend gepflegt gewesen, begründete die Jury. Vorsitzender Frank Grebert nahm Preis und Urkunde entgegen. Der zweite Preis, ausgelobt von der Sparkasse, ging an die Kleingartenanlage Mathildenhof um Vorsitzenden Frank Kleemann. Dort hätten junge Leute einen Schnupperkursus in Vereinsarbeit belegt, hoben die Begutachter hervor. „Das lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken“, sagte Sidiropoulos. Den dritten Preis, gestiftet vom Stadtverband der Kleingärtner, erhielt die Kleingartenanlage Steinbüchel in Meckhofen, die mit liebevoll gestalteten, naturnahen Gärten und neuem Vorstand punkten konnte. Den Preis nahm der 2. Vorsitzende Bert Lehberger entgegen.

Den Sonderpreis der Sparkasse überreichte Vertreterin Heike Schulz an den 2. Vorsitzenden Henning Beck von der Kleingartenanlage Manfort. Gewürdigt wurde die Tatsache, dass etliche zu groß geratene Bäume gerodet wurden, um mehr Platz für kleingärtnerische Nutzung zu schaffen.

Fast elf Stunden dauerte der jüngste Gang durch die Anlagen, der die Gutachter – neben Sidiropoulos waren es auch die Bezirksvorsteher Rainer Schiefer und Frank Schönberger und Lothar Schmitz vom Fachbereich Stadtgrün – auf eine harte Probe stellte. Immerhin zeigte das Thermometer an diesem Tag 35 Grad. Positiv aufgefallen sei, sagte Sidiropoulos, dass sich der Generationswechsel in den Anlagen fortsetze. Junge Familien schätzten die Möglichkeiten eines Kleingartens. So könnten Kinder sehen, dass das Gemüse nicht aus der Dose komme. Ebenso erfreulich: Frauen haben in einigen Vereinen wichtige Funktionen im Vorstand übernommen.