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Leverkusen: Keine Förderung von Bund für Sanierung des Birkenbergs​

CDU kritisiert Aus für Sportstätten-Zuschuss : Bund stellt Förderung ein – Birkenberg geht leer aus

Scharfe Kritik an der Bundesregierung kommt von CDU-Landtagsabgeordnetem und Leverkusener Ratsherrn Rüdiger Scholz, weil die ein Förderprogramm früher einstellt als geplant: Die Regierung nutze die von der Pandemie ohnehin gebeutelten Sportvereine als „Sparbüchse“ aus.

Die Berliner Ampelregierung stellt zum Jahresende die Sportstättenförderung ein „und schadet damit den Vereinen und den Kommunen“, wettert CDU-Landtagsabgeordneter Rüdiger: „Bund und Länder hatten vereinbart, gemeinsam kommunale Sportstätten finanziell zu fördern. Dafür war ein millionenschweres Förderprogramm aufgelegt worden, bei dem Bund und Länder 90 Prozent der Kosten übernahmen. Das Programm sollte bis 2024 laufen. Für 2023 waren 110 Mio. Euro Bundesmittel vorgesehen, für 2024 gar 160 Mio.“

Auch Leverkusen sei vom Ausstieg betroffen. „Für das Sanierungsprojekt Birkenberg hätte der Sportpark im Rahmen dieses Programms im kommenden Jahr erneut einen Antrag stellen können. Das fällt nun weg.“

Scholz fordert nun, dass sich die Leverkusener Bundestagsabgeordneten Nyke Slawik (Grüne) und Karl Lauterbach (SPD) dafür einsetzen, dass die Zusage bis 2024 eingehalten wird. „Gerade in den Corona-Jahren hat vor allem der Sport gelitten, die Vereine haben Mitgliederverluste hinnehmen müssen. Anstatt den Breitensport zu fördern, nutzt die Ampelregierung ihn nun auch noch als Sparbüchse für ihre Politik. Das ist inakzeptabel.“