Leverkusen: Im Innovationspark war Richtfest für ein neue Labor- und Forschungsgebäude

Innovationspark : Richtfest für Forschungsgebäude

Im Innovationspark wurde gefeiert: Nur drei Monate nach dem Start ist der neue Bau hochgezogen.

Der Aachener Projektentwickler Dudoq Real Estate feierte am Donnerstag Richtfest im Innovationspark. Nur drei Monate nach Baubeginn wurde das mehrstöckige, rund 5000 Quadratmeter große Büro-, Labor- und Forschungsgebäude hochgezogen. Im Spätsommer soll der Bau bezugsfertig sein. Schon jetzt sind dreiviertel der entstehenden Büroflächen vermietet.

Nahezu täglich kann der künftige Großmieter, Knoell Consult, den Baufortschritt von seinem jetzigen Standort aus, in unmittelbarer Nähe zur Baustelle, beobachten. Der Dienstleister für die chemische und pharmazeutische Industrie, wächst und war lange auf der Suche nach einer für die Expansion geeigneten Fläche. Dass der Projektentwickler aus Aachen zehn Millionen investiert, um im Innovationspark, großflächig moderne Büroräume zur Verfügung zu stellen, für den Dienstleister ein Glücksfall. Andernfalls hätten sie wohl – aufgrund fehlender Büroflächen, die Stadt verlassen.

Auch deswegen betonte Oberbürgermeister Uwe Richrath bei seiner Ansprache die Bedeutsamkeit von Investitionen in die Infrastruktur und Gewerbeentwicklung. „Wir müssen Reformstrukturen herbeiführen, die Gewerbeentwicklung vorantreiben.“ Denn, dass Leverkusen ein geeigneter Standort sei – und zwar nicht nur für die Industrie, sondern eben auch für Dienstleister, zeige die schnelle Vermarktung der Bürofläche.

Für den Standort sprächen Argumente wir die günstige Anbindung an Autobahn und Zugverkehr, aber eben auch der Glasfaserausbau. Besonders attraktiv mache Leverkusen für Gewerbe seine unmittelbare Nähe zur Chemieindustrie sowie der technischen Universität.

Das bestätigte auch Frank Obermaier von der städtischen Wirtschaftsförderung gegenüber unserer Redaktion: „Wir brauchen moderne Flächen für Dienstleister, wie Knoell, die in der Stadt expandieren wollen.“ Das Bauvorhaben von Dudoq Real Estate, das zunächst als Bürovorratsbau begann, sei so interessant, dass bereits vor der Fertigstellung ein Großteil der Fläche vermarktet sei. „Für jeden Investor ist es ein Glück, so schnell Ankermieter zu finden.“

Doch auch für die übrige Fläche, ist Obermaier überzeugt, werde sich schnell ein Mieter finden. „Wir haben schon einige Gespräche geführt, auch zur Vermietung der Räume, die Knoell aktuell nutzt. Es sieht vielversprechend aus.“ Ein Leerstand im Innovationspark sei also nicht zu befürchten.Im Gegenteil, denn auch für Unternehmen außerhalb der Stadt seien Büroflächen in Leverkusen sehr attraktiv. Bauherr Ernest Meertens, Architekt und geschäftsführender Gesellschafter des Aachener Projektentwicklers, freute sich, dass der Bau bislang reibungslos gelaufen sei und nur einen Monat nach Baustart schon ein Großteil der Fläche vermarktet sei.

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