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Leverkusen „Ghostbike“ erinnert an getöteten Radfahrer

Küppersteg : „Ghostbike“ erinnert an getöteten Radfahrer

An der Kreuzung Robert-Blum-Straße/Im Eisholz/Montessoriweg in Küppersteg steht jetzt dauerhaft ein weiß angestrichenes Fahrrad - ein so genanntes „Ghostbike“. Aufgestellt hat es der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Leverkusen, der damit an den tödlichen Unfall eines Radfahrers an dieser Stelle erinnern will.

Am Abend des 11. Januar 2019 war dort ein 39-Jähriger vom Auto eines 23-Jährigen erfasst worden, als er einen kombinierten Weg für Fußgänger und Radfahrer überqueren wollte. Er prallte gegen 22.15 Uhr erst gegen die Windschutzscheibe und dann auf die Straße. Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus gebracht, erlag wenig später dann aber seinen Verletzungen.

Das weiße Fahrrad soll nun zugleich eine Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer sein, „gegenseitig Rücksicht zu nehmen und die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung einzuhalten“, sagt ADFC-Sprecher Kurt Krefft. Die Stadt Leverkusen habe das Aufstellen des „Ghostbikes“ genehmigt.