1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Leverkusen: „Ghost Bike“ soll an verunglückte Elfjährige erinnern

Elisabeth-Langgässer-Straße : „Ghost Bike“ soll an verunglückte Elfjährige erinnern

Nach dem Verkehrsunfall auf der Elisabeth-Langgässer-Straße Mitte Oktober 2019, bei dem ein elfjähriges Mädchen ums Leben kam, waren Umbaumaßnahmen beschlossen worden. Diese sind nun abgeschlossen, sagt die Stadt. An der Kreuzung soll es auch ein besonderes Erinnerungsstück geben.

Unter anderem gab es Markierungsarbeiten für eine Haltelinie an der dortigen Tankstellenausfahrt, Verkehrsschilder wurden klarer positioniert, berichtet die Stadt. Zentrale Maßnahmen, um die Situation an der Kreuzung mit dem Willy-Brandt-Ring zu entschärfen, wo sich der tragische Unfall zwischen Radfahrerin und Lkw ereignete, waren der Ausbau des Gehweges zu einem Geh-/Radweg und die Installation eines Vorsignals samt Optimierung der Grünphase für die Abbieger aus der Langgässer-Straße.

Die Umbauarbeiten haben mehr Zeit in Anspruch genommen, weil etwa Genehmigungen und auch Rodungsarbeiten nötig waren, erläutert die Stadt und betont: „Die gesamte Umbaumaßnahme wurde mit Priorität behandelt. Es besteht ein regelmäßiger Kontakt vom Oberbürgermeister und seinen Mitarbeitern mit der Familie.“ Sie wünscht sich ein „Ghost Bike“ an der Kreuzung.

Diese weiß gestrichenen Fahrräder sind Mahnmale für im Straßenverkehr tödlich verunglückte Radfahrer am Unglücksort. Sie sollen auch auf Gefahrenpunkte hinweisen. Das Rad werde nun aufgestellt, verspricht die Stadt. Im Mai hatte der ADFC an der Kreuzung Robert-Blum-Straße/Montessoriweg ein „Ghost Bike“ als Erinnerung an einen dort verunglückten 39-jährigen Radler installiert.

Nach dem tragischen Vorfall hatten Leverkusener eine Flut an Kerzen, Blumen und Stofftieren am Unglücksort abgelegt.

(LH)