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Leverkusen Feuerwehr füllt Planschbecken in Manfort

Wasser marsch : Feuerwehr füllt Planschbecken in Manfort

Bei dem Ferienprogramm gibt es diesmal statt eines großen Pools 19 kleine Becken. So können die Corona-Regeln eingehalten werden. Das Kooperationsprojekt vereinigt die beiden Jugendhäuser sowie das Jugendwerk des evangelischen Kirchenkreises und die Aktion „Zusammen im Quartier“ von der Diakonie.

Es war ein großer Trubel, als jetzt die Feuerwehr aus Bürrig in Manfort anrückte. Der Grund in diesem Fall ein schöner: Die Einsatzkräfte füllten insgesamt 19 Mini-Pools auf der Wiese vor der Johanneskirche für das Jugendcafé. Die nutzen die Becken nun für ihren Ferienspaß in der ersten Woche der etwas anderen Sommerferien.

Denn so sehr das Coronavirus mittlerweile teilweise aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist, so real ist doch weiter die Gefahr, die von dem Erreger ausgeht. So ist das Virus auch der Auslöser für den Flickenteppich aus kleinen Pools vor der Johanneskirche in Manfort. Normalerweise ist dort im Sommer nämlich ein großes Schwimmbecken aufgebaut, das aber verhinderte Corona, wie Caféleiter Jonas Inden berichtete. „Das ist nicht möglich“, betonte er.

Also musste ein Plan für den Planschspaß mit Abstand her, der mit insgesamt 19 Mini-Pools schnell gefunden war. Doch es gab auch ein Problem, sagte Inden: „Alleine waren die nicht aufzufüllen.“ Die Feuerwehr Bürrig erklärte sich kurzerhand einverstanden, das Wasser nicht nur einzufüllen, sondern dessen Kosten gleich auch nocht zu übernehmen. Rund 18.000 Liter flossen am Montag in die Plastikbecken.

Öffentlich zugänglich sind diese aber nicht. Mit Flatterband und Schildern ist deutlich gemacht, dass hier nur die Kinder aus dem Ferienprgramm Wasserspiele machen dürfen. In der ersten Woche sind zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren dabei. Insgesamt begrüßen Leiter Inden und seine Mitstreiter über die Sommerferien 50 aus zwei Einrichtungen: dem Jugendcafé und dem Jugendhaus Lindenhof.

Das Kooperationsprojekt vereinigt die beiden Jugendhäuser sowie das Jugendwerk des evangelischen Kirchenkreises und die Aktion „Zusammen im Quartier“ von der Diakonie. „Wir haben in den Sommerferien oft Kooperationen – so groß waren die aber noch nie“, erzählte Inden glücklich. Gleichbedeutend damit seien viele helfende Hände.

Und die seien auch nötig, müsse sich die Rasselbande aus Kindern und Jugendlichen doch coronagerecht verhalten. Sofern sie im Freien in ihren Kleingruppen an Projekten wie einer Cocktailbar aus Holz arbeiten, dürfen sie ihre Masken abnehmen – an allen anderen Orten (selbst wenn es gesetzlich nicht vorgegeben wäre) müssen sie den Mund-/Nasenschutz jedoch aufziehen. Insgesamt werde das Konzept von den Sechs- bis Sechzehnjährigen prima verwirklicht. „Sie sind durch die Schulen super eingetaktet“, sagt Organisator Jonas Inden, der das Jugendcafé seit einem Jahr leitet. Nur manchmal müsse der ein oder andere an seine Maske erinnert werden.