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Leverkusen feiert Geschichts-, Kultur- und Denkmalfest

Am 12. September in Leverkusen : Drei in Einem: Geschichts-, Kultur- und Denkmalfest

Der Opladener Geschichtsverein bietet am 12. September Ausstellungen in der Villa Römer, Kulturprogramm vor der Tür und Bustouren zu Denkmälern in der Stadt.

Beim 18. Geschichtsfest, das der Opladener Geschichtsverein wie immer am bundesweiten Tag des offenen Denkmals (Motto 2021: „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“) ausrichtet, ist definitiv mehr möglich als 2020. Darüber sind Maria Lorenz und Jörn Wenge vom Vorstand schon mal froh. Dennoch wird am 12. September die 3-G-Regel für alle Innenräume und für die Rundfahrt-Busse gelten. Doch einiges soll ohnehin draußen stattfinden, was die Durchführung etwas erleichtert. Zumal internationale Gäste aus den Leverkusener Partnerstädten erwartet werden, die sich zu einem Workshop über das verlängerte Wochenende in Leverkusen befinden.

In diesem Jahr wird der Tag auch als Kulturfest gefeiert, zusammen mit ausgewählten Partnern des Projekts „Stadtkultur“, das eigentlich schon zum 90. Stadtjubiläum im vergangenen Jahr geplant war. Unter anderem zeigen die Altstadtfunken ihr frisch aufgearbeitetes Archiv, die Stadtbibliothek die Historie der Buchausleihe, die schon 1897 mit der 1. Volksbücherei in Schlebusch begann, oder das Junge Theater Leverkusen Spielpläne und Entwicklung seit Gründung 1998. Mehr dazu in der Ausstellung „Stadtkultur in Leverkusen“, durch die Stefanie Weyer um 11 und 16 Uhr führt.

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Die Kulturpartner sorgen auch für das Rahmenprogramm. Die Stadtbibliothek bietet Mitmachaktivitäten wie Papierkunst (12 Uhr) und Buchpflege (14 Uhr) an. Um 12.30 Uhr tritt die Mädchengarde der Altstadtfunken auf. Um 18 Uhr startet das Junge Theater Leverkusen draußen ein absurdes Improvisationstheater „Maria Stuart frei nach Friedrich Schiller“ und ab 19 Uhr spielt Super Jazz. Die Eröffnung durch Oberbürgermeister Uwe Richrath  – mit musikalischer Begleitung der Klezmergruppe „crazy frailach“  – um 9 Uhr wird auf facebook und per Zoom übertragen. Zeitgleich wird in der Villa Römer die neue Ausstellung „Sein und Schein  – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege in Leverkusen und Europäischen Städten“ passend zum Thema des diesjährigen Tages des offenen Denkmals eröffnet.

OGV-Vorsitzender Michael Gutbier startet dazu um 13.30 Uhr eine Führung zu den Denkmälern auf dem Frankenberg. Und es gibt wieder vier Bustouren zu Denkmälern in der Stadt. Wie immer gibt es zwei verschiedene Routen, die jeweils ein Denkmalschützer begleitet. Stationen der Tour 1 sind der Bahnhof Wiesdorf, An St. Andreas Schlebusch und die Doktorsburg, Tour 2 hält am Funkenturm, am Bunker Karlstraße und an der Landwirtschaftsschule.

Nur für einen Tag gastiert zudem die mobile Ausstellung „Jüdisches Leben im Rheinland“ des LVR-Kulturhauses Landsynagoge Rödingen. Anmeldungen für die Bustouren und weitere Infos auf der Website: www.geschichtsfest.de.