Leverkusen: Familie bleibt im Tagebau stecken

Alte Navi-Karte und Drogen : Leverkusener Familie landet auf Ausflug mitten im Tagebau

Der Ausflug einer Familie aus Leverkusen endete am Montag im Niemandsland - am Tagebau-Krater im Hambacher Forst in Kerpen-Sindorf. Die Gründe für die Irrfahrt seien vielfältig, sagte die Polizei.

Polizei und Werkschutz von RWE-Power befreiten die Familie aus ihrer misslichen Situation. Die Gründe für die Irrfahrt des 33-jährigen Autofahrers aus Leverkusen seien allerdings vielfältig, wie die Polizei mitteilte.

Zum einen hatte der Familienvater vor der Fahrt Drogen genommen. „Erschwerend kam hinzu, dass das Navigationsgerät im Auto nicht aktuell war und die Autobahn 4 dabei noch durch den heutigen Tagebau führt“, sagte ein Sprecher.

Der Vater fuhr mangels Schildern immer weiter und landete mitten im Sand. Der Werkschutz traf die Ausflugsfamilie dort schließlich an.

Dem Vater wurde in der Wache wegen des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen, die den Verdacht bestätigte. Der Wagen der Familie konnte aus dem Sand geschleppt werden.

Immerhin: „Durch den fehlerhaften Ausflug kam es zu keiner Betriebsstörung im Bereich des Tagebaus“, sagte der Sprecher.

(hsr)
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