Für Alleinerziehende Stadt erweitert ab Montag Kita-Notbetreuung

Leverkusen · Ab Montag können auch Kinder von Alleinerziehenden unter bestimmten Voraussetzungen in Kitas betreut werden. Das Land hat das Betretungsverbot von Betreuungseinrichtungen gelockert.

 Die Kita-Betreuung soll erweitert werden.

Die Kita-Betreuung soll erweitert werden.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Laufe des Freitags wartete die Stadt noch auf Informationen aus Düsseldorf. Das Land  hatte angekündigt, dass ab Montag die Notbetreuung in Kitas ausgeweitet wird und auch Kinder Alleinerziehender aufgenommen werden. Unklar war aber der Ablauf. Am späteren Freitagabend kam dann die neue Coronabetreuungsverordnung des Landes, die übers Wochenende in den Leverkusener Kitas kommuniziert wurde.

Wie Stadtsprecherin Ariane Czerwon mitteilte, gilt die Lockerung des Kita-Betretungsverbots jetzt auch  für Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann. Für diese Alleinerziehenden besteht ein Anspruch auf Kindertagesbetreuung. Voraussetzungen sind der schriftliche Nachweis des Arbeitgebers zu Umfang und Lage der Arbeitszeiten oder bei Abschlussprüfungen der schriftliche Nachweis der Schule oder Hochschule sowie eine Eigenerklärung der Alleinerziehenden. Entsprechende Formulare sind auf der Homepage der Stadt hinterlegt.

Die Leitungen der städtischen Kitas sind am heutigen Montag vor Ort, um Eltern zu beraten. Offen ist bislang, wie eine Auswahl zu treffen ist, wenn mehr Kinder mit Betreuungsanspruch kommen, als an Kapazität verfügbar ist.

(LH)