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Leverkusen: Ermittler dürfen wegen Einsturzgefahr Explosionsort nicht betreten

Unglück im Chempark Leverkusen : Ermittler dürfen wegen Einsturzgefahr Explosionsort noch nicht betreten

Obwohl das Unglück schon Tage her ist, können die Brandermittler in Leverkusen ihre Arbeit noch nicht voll aufnehmen. Der Staatsanwaltschaft zufolge besteht weiterhin Einsturzgefahr.

Die Suche nach den zwei vermissten Menschen nach der heftigen Explosion im Entsorgungszentrum Bürrig geht weiter. Ebenso die Aufräumarbeiten. Allerdings: Der Explosionsort ist offenbar noch kaum zu betreten.

Laut Staatsanwaltschaft Köln konnten so auch die Brandermittler der Polizei „bislang noch nicht in den Bereich am Explosionsort vordringen. Die von diesem Bereich potentiell ausgehenden Gefahren  –etwaige Einsturzgefahr, Toxizität – sind derzeit schwer einzuschätzen“, berichtet die Staatsanwaltschaft auf Anfrage unserer Redaktion.

Für Bürgeranfragen ist die Currenta-Hotline weiterhin unter 0214 260599 333 erreichbar. Betroffene, die Rückstände und Partikelniederschlag auf den Grundstücken und Straßen entdecken, sollen dies an die Bürgerhotline der Stadt melden: 0214 406-3333. Auch in Lützenkirchen hatten Anwohner Rußregenreste auf ihren Grundstücken entdeckt.

Die Bürgerinformation des Landesumweltamts (Lanuv) ist erreichbar per E-Mail unter buergeranfragen@lanuv.nrw.de.

(LH)