1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Leverkusen: Digitalisierung von Schulen wird vorangetrieben

Leverkusen erhält Unterstützung von Land und Bund : 6,9 Millionen Euro für die Digitalisierung von Schulen

Das Geld aus dem „DigitalPakt Schule“ will Leverkusen unter anderem in eine bessere Vernetzung und neue Endgeräte für die Schulen investieren.

Der Bildungs- und Wirtschaftsstandort Leverkusen hat einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft getan. Es geht dabei um die Digitalisierung von Schulen. Zur Unterstützung der Vernetzung und Optimierung von Schulgebäuden an 43 Standorten mit drahtlosen Netzwerkzugängen und zur weiteren Beschaffung von digitalen Endgeräten überbrachte Mathias Richter, NRW-Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung, Förderbescheide über rund 6,9 Mio. Euro. Die Mittel stammen aus dem DigitalPakt Schule, den Bund und Land im Jahr 2019 zur Unterstützung von Digitalisierung in allgemeinbildenden Schulen verabschiedeten.


Den Verantwortlichen der Verwaltung - Oberbürgermeister Uwe Richrath, Schuldezernent Marc Adomat und Fachbereichsleiterin Carolin Maus - bestätigte Richter: „Leverkusen hat die Unterstützung systemisch vorangetrieben. Das ist genau das, was wir für Schulen in NRW und Deutschland brauchen.“ Und er sagte: „Selten haben wir so große Schritte getan, wenn es um Investitionen in Digitalisierung von Schulen geht, wie in Leverkusen.“ Er schätze die großartige Unterstützung als Prädikat für die Stadt Leverkusen, freute sich Richrath.
 Trotz allen technischen Fortschritts gelte es zu beachten, fügte Richter ergänzend hinzu, dass Digitalisierung den Präsenzunterricht nie beseitigen, sondern allenfalls unterstützen könne. Wörtlich sagte der Staatssekretär: „Der Einsatz von digitalen Lernmitteln ist auch in einer Schule mit gut qualifizierten Lehrkräften nur eine Möglichkeit, um zusätzlichen Zugang zu Lernerfolg, Bildung, Wissen und Kompetenz auf anderen Wegen neu zu eröffnen.“

  • Im  Synlab-Labor in Schlebusch werden wie
    Auswertung läuft bei Synlab in Schlebusch : Lollitest startet an 27 Leverkusener Schulen
  • Corona-Pandemie : Inzidenz steigt in NRW auf 789,5 – 13 Städte und Kreise über 1000
  • In seinem Element: Peter Westmeier bei
    Bürgerinitiativler Peter Westmeier : Leverkusens Lautsprecher für die Umwelt

Das sieht Carolin Maus - die vor Jahren als Schulrätin fungierte - genauso. Es gebe keinen Anlass zur Sorge, beteuerte sie, denn es werde selbstverständlich auch „weiterhin mit Kopf, Herz und Hand gelernt.“ Vieles sei in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden, um modernen und zukunftsorientierten Unterricht in Schulen verwirklichen zu können, sagte Marc Adomat. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Digitalisierung sei. Die Zuwendungen von Bund und Land würden helfen, das Thema weiter voranzubringen. Schließlich reiche es nicht aus, die Schüler mit Endgeräten auszustatten. Ebenso wichtig seien Anpassungen an Lehrpläne, Fortbildungen von Lehrern und Schülern, Umrüstung von Infra- und Netzstruktur. Eben dies solle zeitnah geschehen. An den Schulen werde es schon bald „ein wenig ungemütlich“, warnte Maus. Der Ausbau der IT-Infrastruktur werde nicht nur in den Ferien erledigt. Richter versicherte, man werde gerne Mittel aus weiteren Investitionsprogrammen zur Verfügung stellen, um die Betriebsbereitschaft zu gewährleisten.