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Leverkusen Die Altstadtfunken Opladen haben einen neuen Präsidenten

Opladener Karnevalsgesellschaft : Altstadtfunken haben neuen Präsidenten

Harald Spanner (52) wurde in der Stadthalle Bergisch Neukirchen gewählt. Er tritt die Nachfolge von Rainer Martins an, der bereits Anfang des Jahres angekündigt hatte, seine Präsidentschaft nach 17 Jahren beenden zu wollen. Der erste Vorsitzende, Martin Steinkühler, wurde wiedergewählt.

Eigentlich kommen die Altstadtfunken Opladen vun 1902 an ihrem Vereinssitz, dem Funkenturm, zusammen. Wegen der Corona-Abstandregeln mussten sie ihre Hauptversammlung jedoch in die Stadthalle in Bergisch Neukirchen verlegen. „Da war die Akustik zwar nicht ganz so gut, aber es hat geklappt“, resümiert Senatspräsident Norbert Roß. Schließlich brachte die Sitzung eine bedeutende Änderung bei der Karnevalsgesellschaft: Der langjährige Altstadtfunken-Präsident Rainer Martins hatte sich nicht erneut zur Wahl gestellt.

Statt dessen wählte das Traditionscorps Harald Spanner (52) zum neuen Präsidenten. Die Vereinskameraden nennen ihn liebevoll „Blömsche“ – weil er eine Gärtnerei in Reusrath betreibt. Spanner tritt in große Fußstapfen: Rainer Martins (Spitzname: „Jriffel“) war 17 Jahre lang Präsident der KG Altstadtfunken. Er hatte bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben, sein Präsidentenamt beenden zu wollen.

Der erste Vorsitzende, Martin Steinkühler, wurde wiedergewählt. Zweiter Vorsitzender ist nun Björn Kreie, der bisherige Schriftführer. Auf dessen Stelle rückt Markus Weiß. Neuer Schatzmeister ist Dieter Miseré. Der neue Vorstand wird Anfang Juli zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.

Inwieweit die Altstadtfunken die kommende Session tatsächlich feiern können, steht noch in den Sternen. „Wir orientieren uns an dem Festkomitee Kölner Karneval und haben noch nichts abgesagt“, erklärt Norbert Roß. „Wir behalten aber natürlich die politische und die Gesundheitslage im Auge.“

Im Funkenturm ruhe derweil alles. Auch private Feiern fänden dort nicht statt. Das Familiensommerfest, das für Juni geplant war, wurde abgesagt. Dasselbe Schicksal werde wahrscheinlich den für den Spätsommer geplanten Senatorenausflug ereilen.

Für die Nubbelerweckung am 11.11. mache man sich hingegen schon Gedanken. „Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, sie doch irgendwie zu verwirklichen“, hofft der Senatorenpräsident.