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Leverkusen: Das Stadtradeln geht in die nächste Runde

Start am 16. August : Das Stadtradeln geht in die nächste Runde

Ab 16. August heißt es drei Wochen kräftig in die Pedale treten. Einzelfahrer und Gruppen bitte jetzt anmelden. Teilnehmer können auch Mängel an der Ausstattung der Radwege melden.

Radfahren ist gesund für Körper und Geist, gut für die Muskeln und die Lunge. Zudem ist es hilfreich, um Krankheiten zu verhindern. Umso besser, wenn sich zu den Vorteilen für die eigene Gesundheit auch noch Pluspunkte fürs Klima ergeben, wie beispielsweise im Rahmen der internationalen Kampagne „Stadtradeln“. Vom 16. August bis 5. September ist Leverkusen zum fünften Mal eine von mehr als 1400 teilnehmenden deutschen Kommunen.

Wegen der Corona- Krise wird auf größere Zusammenkünfte zu Anfang und Ende der Aktion zwar verzichtet. Dennoch freuen sich Oberbürgermeister Uwe Richrath, die Dezernenten Andrea Deppe und Alexander Lünenbach, außerdem Mobilitätsmanager Christian Syring und ADFC-Vorstandsmitglied Uwe Witte, dass die Umsetzung in diesem Jahr überhaupt gelingt. Bei der stadtweiten Mitmach-Aktion geht es darum, in den nächsten drei Wochen möglichst viele Strecken mit dem Rad zu fahren und das Auto stehen zu lassen.

„Zu Beginn der Pandemie haben wir festgestellt, dass der Radverkehr extrem zugenommen hat. Das ist bis heute so geblieben“, stellte Witte erfreut fest. Uwe Richrath betonte, es gelte, „weiterzuarbeiten bis hin zu einer Stadt, in der das Fahrradfahren in den nächsten Jahren eine ganz andere, wesentliche Bedeutung bekommt.“ Alexander Lünenbach ergänzte: „Es gibt immer eine Alternative, die mit dem Fahrrad zu lösen ist, auch mit Transportanhänger und Lastenrad. Wenn wir das alles konsequent beherzigen und beim Stadtradeln über Kilometer belegen, dann leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Alleine im vergangenen  Jahr legten rund 3000 Personen insgesamt 387.182 Kilometer mit dem Rad zurück, nicht nur in in ihrer Heimatstadt Leverkusen, sondern auch im Urlaub. Im Vergleich zur ersten Teilnahme 2016 hatte sich die Zahl der Teilnehmer damit fast verfünffacht. Angesichts der stark rückläufigen Anmeldungen (bislang sind erst 510 Bürger in 68 Teams registriert) bedauerte Syring: „Wir werden es nicht schaffen, an die Zahlen vom Vorjahr heran zu kommen. Aber es geht um die Aktion selbst.“ Denn je mehr Teilnehmer dabei seien und je mehr Kilometer sie radelten, desto erfolgreicher seien sie beim aktiven Klimaschutz.

Weiterer Vorteil: Sie können Mängel an der örtlichen Radinfrastruktur melden. Dazu sagte Andrea Deppe: „Alles ist noch nicht perfekt mit unseren Fahrradwegen. Aber wir werden jetzt natürlich die Maßnahmen aus dem Mobilitätskonzept nach und nach umsetzen und beim nächsten Haushalt genau schauen, dass wir mehr Fahrradwege sanieren.“ Mängelmeldungen oder Anmeldungen sind per Internet entweder beim ADFC oder bei stadtradeln.de/leverkusen möglich. Weitere Infos: Stadtradeln.de/home