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Leverkusen: Currenta-Parkplatz soll Raum für Kino und Kultur bieten

Genehmigung steht noch aus : Currenta-Parkplatz soll Raum für Kino und Kultur bieten

Autokino, Kabarett, Konzerte – eine Arbeitsgruppe im Rathaus entwickelt derzeit ein Konzept für ein „Kulturangebot in Covid-Zeiten“, wie Oberbürgermeister Uwe Richrath es umschreibt. Currenta ist von der Idee angetan.

Autokinos erleben derzeit eine Renaissance. Überall in der Region schießen die „Drive-in“-Lichtspielhäuser aus dem Boden. Geht es nach Uwe Richrath, ist bald auch Leverkusen – zumindest vorübergehend – auf der Autokino-Landkarte. Eingerichtet werden soll es auf dem Currenta-Parkplatz in Bürrig. „Wir sind derzeit dabei, die dafür nötigen Genehmigungen und Gutachten einzuholen“, sagt der Oberbürgermeister.

Currenta als Betreiber des Parkplatzes begrüßt das Vorhaben eines zeitlich begrenzten Autokinos. „Es ist eine interessante Idee, um in dieser besonderen Situation unseren Nachbarn zu helfen“, sagt Unternehmenssprecher Mathias Scheithauer. „Die Stadt Leverkusen hat uns hierzu angefragt und wir stehen im engen Austausch mit den Verantwortlichen.“ Es müssten jetzt allerdings noch von unterschiedlichen Beteiligten offene organisatorische Fragen geklärt werden.

Dazu gehöre zum Beispiel ein konkretes Betriebskonzept des Autokinos. „Das ist eine entscheidende Grundlage, um sicherzustellen, dass unter anderem mit den Autobahnverkehren im Rahmen der Bauarbeiten an der A1-Brücke oder mit dem Betrieb unserer Anlagen im Entsorgungszentrum keine Probleme entstehen.”

 Autokino ist indes nicht die einzige angedachte Nutzung. „Wir wollen ein Kulturangebot in Covid-Zeiten schaffen“, erklärt der Verwaltungschef. Auch Konzerte oder Kabarett seien unter freiem Himmel geplant, freilich mit entsprechenden Auflagen zum Infektionsschutz.

Einen genauen Zeitplan gebe es nicht, eine Arbeitsgruppe im Rathaus beschäftige sich mit dem Vorhaben. „Wir versuchen, das so schnell wie möglich umzusetzen“, sagt Richrath. Als Partner fürs Programm sitzen Armin Kühler (Neulanpark) und Fabian Stiens (Scala-Club/Jazztage) mit im Boot.