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Leverkusen: Chef vom Restaurant Japan-Haus spendet 21.000 Mundschutze

Japan-Haus : Gastronom spendet 21.000 Mundschutze

Die Virus-Krise ist groß.  Die Hilfsbereitschaft und Solidarität auch. In den sozialen Medien laufen Aufrufe zum gemeinsamen Musizieren zur einer bestimmten Uhrzeit oder zum Gebet und Kerze-ins-Fenster-Stellen, wenn die Kirchenglocken abends um 19.30 Uhr läuten, um Solidarität und ein Wir-Gefühl zu zeigen.

Bei derlei Aktionen macht Gutang Chen, Chef des Restaurants Japan-Haus am Rande von Steinbüchel (früher Angerhausen), möglicherweise auch mit. Aber  er geht noch weiter, will handfest helfen. Der Gastronom hat dem Klinikum Leverkusen jetzt 10.500 Mund-Nase-Schutze gespendet. Er wolle einfach etwas Gutes tun und helfen, begründet Chen ganz schlicht. „Der Restaurantbesitzer überraschte nicht nur das Klinikum. Noch einmal so viele Masken kaufte er für die niedergelassenen Ärzte in Lever-kusen“, heißt es aus dem Klinikum.

Zur Hilfe kam ihm bei dem Hilfe-Vorhaben ein Stammgast, der im Import-Export-Bereich arbeitet. „Jackie Chen besorgte die Masken aus China und ließ sie nach Leverkusen liefern.“ Sascha Eskes, Bereichsleiter IT, Technik und Einkauf aus dem Klinikum lobt: „Es sind diese vielen Gesten der Leverkusener, die uns täglich eine extra Portion Motivation und Kraft geben“, sagt er. Eskes nahm die Spende entgegen.

Das Klinikum erreichten derzeit viele Hilfsangebote, berichtet Sprecherin Sandra Samper in dem Zusammenhang. Die 10.500 Masken nun sorgten auch ein klein wenig für Entspannung, obwohl es im Klinikum derzeit noch nicht zu Engpässen bei der Schutzbekleidung für Ärzte und Pflegepersonal  gekommen sei, betont sie.

(LH)