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Leverkusen: Bayer spendet 10.000 Liter Desinfektionsmittel

Für die Stadt : Bayer spendet 10.000 Liter Desinfektionsmittel

Schnelle Hilfe in der Corona-Krise bekam die Stadt Leverkusen vom Bayer-Konzern: Insgesamt 7000 Liter Handdesinfektionsmittel spendete das Unternehmen in den vergangenen Wochen an die Stadt. Weitere 3000 Liter werden voraussichtlich in den kommenden Tagen zur Verfügung gestellt.

 Von den Spenden profitierten bisher sowohl die Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst als auch von Alten- und Pflegeheimen. Auch in Schulen und vielen Verwaltungsbereichen konnte die Ausstattung mit Handdesinfektionsmitteln auf diese Weise sichergestellt werden.

 Zusätzlich erhielt die Stadt insgesamt 300 sogenannte „Face Shields“. Die Gesichtsvisiere aus durchsichtigem Kunststoff dienen zusätzlich zur unabdingbaren Mund-Nasen-Bedeckung dem Schutz von Augen bzw. Gesicht vor Tröpfchen, wie sie etwa beim Husten entstehen. Die Face Shields werden nach Bedarf an verschiedene Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime abgegeben.

 Oberbürgermeister Uwe Richrath bedankte sich bei Kai van Laak, Leiter der globalen Konzernfunktion Corporate Health, Safety & Environment: „Das schnelle und unbürokratische Handeln von Bayer ist in dieser Krise eine wirklich große Hilfe. Solidarität ist wichtig in einer solchen Situation. Denn die Corona-Krise ist noch längst nicht gemeistert. Zu wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann, tut sehr gut, denn die Stadt und Bayer haben eine bereits seit weit über 100 Jahren bestehende enge Verbindung.“

 Uwe Richrath übergab gleichzeitig einen Brief für die Mitarbeiter von Bayer, die kurzfristig ganze Arbeitsbereiche und Produktionsabläufe umgebaut hatten, um die zusätzliche Produktion insbesondere von Händedesinfektionsmittel für ihre Standorte zu ermöglichen. Van Laak erklärte: „Wenn wir mit unseren Spendenlieferungen dazu beitragen konnten, den Betrieb wichtiger öffentlicher Einrichtungen in Leverkusen aufrechtzuerhalten, freut uns das aufgrund unserer besonderen Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern ganz besonders.“

(bu)