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Leverkusen: Bayer-Hallensprecherin Luisa Skrabic versucht es bei „The Voice“

Donnerstagabend im TV : Bayer-Hallensprecherin Luisa Skrabic versucht es bei „The Voice“

Die Sängerin ist einigen in Leverkusen bereits bekannt. Mit ihrem Auftritt in der TV-Show erhofft sie sich eine größere Aufmerksamkeit.

Sie hat den Abschiedssong für Bernd Schneider gesungen, als dieser dem Fußball vor einem Jahrzehnt Lebwohl sagte. Sie war Leverkusens Stimme für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011. Sie ist als Moderatorin für die Volleyball-Spiele der Bayer-Damenmannschaften tätig. Heißt: Halb Leverkusen kennt Luisa Skrabic. Und ab Donnerstagabend dann vielleicht die ganze Stadt – und womöglich noch etliche andere Menschen im ganzen Land. Denn die 27-Jährige singt am Donnerstagabend, 29. Oktober, in der Gesangs-Talentshow „The Voice of Germany“ (ProSieben, 20.15 Uhr).

Allzu viel verraten darf Luisa Skrabic über ihren Auftritt noch nicht, etwa ob sie eine Ballade zum Besten gibt oder einen Rocksong. „Nur so viel: Es wird ein deutschsprachiges Lied, das ich versuchen werde, auf meine ganz eigene Art zu interpretieren“, erzählt die Solingerin unserer Redaktion. Die Folge, in der Luisa Skrabic auftritt, hat der Sender im Juli aufgezeichnet, und ihr erstes Casting, das entschied, ob sie es überhaupt in die Show schaffen würde, absolvierte die ehemalige Lehramtsstudentin bereits im Februar. „The Voice“ begleite Skrabic aber schon viel länger: „Ich habe jede Staffel geguckt und seit Langem gewusst, dass ich eines Tages selbst mein Glück versuchen würde.“

Ein wenig von eben diesem könnte im Jahr 2020 tatsächlich nicht schaden. Denn nach Ende ihres Studiums machte sich die 27-Jährige kurz vor der Pandemie als Moderatorin, Sprecherin und Sängerin selbstständig. „Bis Dezember waren die Auftragsbücher voll“, erzählt Skrabic, die schon seit fast einem Jahrzehnt Veranstaltungen im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus moderiert. „Dann wurde es ruhiger. Insofern kam die Teilnahme an der Show gerade recht.“ Sie habe zwar Hofkonzerte gegeben, sich sonst aber auf die „The Voice“-Teilnahme konzentrieren können. Von dieser erhofft sie sich auch eine gewisse Aufmerksamkeit über die Region hinaus.

Ob sie bei all der Erfahrung überhaupt noch Lampenfieber verspürt? Absolut, gibt Skrabic zu. Zwar habe sie schon vor mehreren Zehntausend Menschen etwa bei den Gerry-Weber-Open, einem Tennisturnier in Halle, Westfalen, gesprochen. „Es ist dann aber doch noch mal eine ganz andere Hausnummer, vor wenigen Personen zu singen, weil ich ihnen ins Gesicht sehen kann“, erzählt die 27-Jährige. Sollte es Skrabic gelingen, die Jury der Show von sich zu überzeugen, würde sie Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß von der Band Silbermond als Coaches wählen. Die beiden Frauen würden ihr helfen, ihren Gesang zu perfektionieren.

Ob sie es im Dezember ins Finale schafft und aus diesem vielleicht als Siegerin hervorgeht? Alles offen. Aber eines ihrer größten Ziele hat Luisa Skrabic ohnehin schon erreicht: nämlich überhaupt einmal an „The Voice“ teilzunehmen. Und damit hat ihre ganz große Karriere ja vielleicht gerade erst begonnen.