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Leverkusen: Aktionsklettergarten nimmt nach Corona-Pause Betrieb auf

Start nach Corona-Pause : Jetzt ist wieder Klettern angesagt

Die Saison beginnt für den Aktionsklettergarten der Evangelischen Jugend Schlebusch deutlich verspätet. Am Freitag geht es unter allen gebotenen Schutzmaßnahmen wieder los. Es ist die zehnte Saison.

Die vergangenen Monate blieb der Hochseil- und Aktionsklettergarten in Alkenrath wegen Corona geschlossen, doch Stefan Lapke hatte trotzdem einiges zu tun. „Wir haben uns intensiv mit Mitarbeitern und Trainern beraten, verschiedene Szenarien durchdacht“, sagt der für die Einrichtung zuständige Jugendreferent der Evangelischen Kirchengemeinde. Zwischenzeitlich habe sogar zur Debatte gestanden, den Betrieb erst 2021 wieder aufzunehmen. „Aber letztlich haben wir uns in einer Videokonferenz dafür entschieden, den Klettergarten wieder zu öffnen, sobald es die Lockerungen der Maßnahmen erlauben. Und jetzt ist es soweit.“

Um ganz sicher zu gehen, haben Lapke und sein Team sogar noch einen Monat zusätzlich abgewartet, um sich anzuschauen, wie es andernorts läuft. Das Ergebnis: Mit einem ausgefeilten Regelkatalog ist eine Wiederaufnahme des Betriebs des Klettergartens der Evangelischen Jugend Schlebusch (ejs) möglich.

Anmeldung, Listenerfassung, Einbahnstraßenwege, verstärktes Händewaschen, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz im direkten Kontakt – inzwischen sind die Regeln zur Eindämmung der Pandemie obligatorisch geworden, wenn eine Einrichtung mit Publikumsverkehr öffnet. Zudem werden alle Flächen, die häufig berührt werden, regelmäßig desinfiziert. „Beim Klettern ist man ohnehin meist alleine“, sagt Lapke.

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Allerdings könne es etwa beim An- und Ausziehen von Gurten und Helmen oder der Prüfung der Sicherung durch das Personal zu zu Situationen kommen, in denen die 1,50 Meter Mindestabstand zwangsläufig nicht eingehalten werden können. „Sobald der Kontakt etwas näher ist, wird die Maske zur Pflicht“, betont Lapke. Das weiträumige Areal kommt dem Klettergarten zugute. Theoretisch sei denkbar, dass sich pro fünf Quadratmetern eine Person vor Ort aufhalte, „aber wir müssen natürlich schauen, dass es verantwortbar bleibt“, sagt der Jugendreferent. „Wir achten aufeinander, damit auch unser pädagogischer Auftrag nicht in den Hintergrund rückt.“

Die Öffnungszeiten sind – wie schon vor Corona – dienstags und freitags von 16 bis 19 Uhr – startend ab Freitag, 19. Juni. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche kostenlos. Während der Öffnungszeiten wird der Klettergarten von erfahrenen Trainern betreut. „Spenden sind zur Reduzierung unserer Kosten gerne gesehen“, sagt Lapke.

Der Klettergarten kann inklusive Trainern bei rechtzeitiger Planung von Vereinen, Schulklassen oder für Kindergeburtstage gemietet werden. Auch Firmen können für teambildende Maßnahmen auf das Angebot zurückgreifen. „Wir freuen uns sehr, dass wir doch noch in diesem Jahr in unsere zehnte Saison gehen können.“