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Leverkusen: 42.000 Euro für Projekte der freien Kulturszene

Kulturbüro Leverkusen : 42.000 Euro für Projekte der freien Kulturszene

Zahlreiche Anträge gingen ein von Kulturschaffenden, die Projekte für und mit der Leverkusener Bevölkerung innerhalb der Stadt planen.

Eine dreiköpfige Jury hat über die Verteilung der Fördermittel für geplante Projekte der freien Szene in der ersten Jahreshälfte 2022 entschieden. Nach der Bewilligung durch den Betriebsausschuss Kulturstadtlev können nun die Mittel von insgesamt rund 42.000 Euro zeitnah fließen.

Wegen der Vielzahl der eingegangenen Anträge wurden in mehreren Fällen nur Teilsummen bewilligt oder zu erwartende Drittmittel abgezogen. Einige Anträge sind abgelehnt, weil sie nicht den Förderrichtlinien entsprechen, die auf der Seite des Kulturbüros nachzulesen sind. Dazu gehören zum Beispiel pauschale Bürokosten, die unter laufende Kosten fallen. Manchmal fehlte auch eine schlüssige Projektbeschreibung.

2019, also kurz vor Ausbruch der Pandemie, hat die Politik eine Verdoppelung der Projekt-Förderung auf jetzt 90.000 Euro jährlich beschlossen. Die Summe wird auf Projekte im ersten, beziehungsweise zweiten Halbjahr verteilt.

Anträge können alle nicht-kommerzielle Kulturschaffende stellen, die Projekte für und mit der Leverkusener Bevölkerung innerhalb der Stadt planen. Vorhaben in der zweiten Jahreshälfte 2022 müssen bis spätestens 15. März mit entsprechender Beschreibung und Kostenaufstellung beim Kulturbüro angemeldet werden.

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Über Förderwürdigkeit und Verteilung befindet anschließend die Jury, die aus zwei gewählten Vertretern der Kulturkonferenz (Petra Clemens, Johannes Garbe) und einer Auswärtigen (Silke Burkart, Projektmanagement Region Köln/Bonn) besteht.

Bevorzugt werden laut Richtlinien Projekte, die in besonderem Maße innovativ, interkulturell, ortsbezogen, zeitkritisch, generationenübergreifend, interaktiv, kreativitätsfördernd, integrativ, identitätsstiftend, imagebildend, vernetzend sind oder den Nachwuchs fördern.

Infos und Anträge auf www.kulturstadtlev.de / Kulturbüro