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Leverkusen: 33 Fälle und Dankesbanenr am Klinikum

Corona aktuell: 40 Fälle für Leverkusen gemeldet : Besuchsverbot am Klinikum

Um die Ansteckungsgefahr weiter einzudämmen, kommen Besucher nicht mehr rein. Damit sich Menschen nicht über die Klinken infizieren, bleiben die Türen in der Opladener Parkgarage tagsüber geöffnet. Die Verbraucherzentrale warnt vor Alternativen zum Klopapier

Fallzahlen In Leverkusen ist die Zahl der Bürger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, am Freitag auf 40 angestiegen. Am Donnerstag hatte sie bei 33 gelegen. Mittlerweile sind vier Patienten stationär im Klinikum untergebracht, heißt es aus der Einrichtung, die übrigen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Einer der Patienten des Klinikums befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Die Zahl der Leverkusener, die insgesamt unter Quarantäne gestellt ist, beläuft sich auf 661.

Besuchsverbot  Ab Samstag, 21. März, gilt am Klinikum Leverkusen ein generelles Besuchsverbot. „Wir ergreifen diese Maßnahme, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung für unsere Patienten, Mitarbeiter und auch Besucher zu reduzieren“, heißt es aus der Einrichtung.

Die Türen der Parkgarage sind derzeit tagsüber geöffnet. Foto: Miserius, Uwe (mise)/Miserius, Uwe (umi)

Züge  RB 48 zwischen Bonn-Mehlem und Wuppertal-Oberbarmen und Gegenrichtung: Der Abschnitt entfällt. Zwischen Köln und Wuppertal-Oberbarmen können Fahrgäste die Linie RE 7 nutzen, die zusätzlich an allen Stationen der RB 48 hält. Nach Möglichkeit soll jede Strecke weiterhin im Stundentakt bedient werden. Die Züge sollen in bisheriger Kapazität fahren, damit Fahrgäste ausreichend Abstand zueinander halten können. Die Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge werden angepasst. Wo technisch möglich, öffnen die Fahrzeuge automatisch die Türen, um eine bessere Durchlüftung zu gewährleisten und das Drücken des Türöffners seitens der Fahrgäste und somit das Ansteckungsrisiko zu vermindern.

Atemschutzmasken Werkstoffhersteller Covestro hat der Stadt 500 partikelfiltrierende Atemschutzmasken (FFP2) gespendet. Die Masken werden vor allem von Feuerwehr und Rettungsdiensten benötigt. Daniel Koch, Standortleiter NRW: „Wir haben die Möglichkeit zu unterstützen – und das machen wir gerne. Gute Nachbarschaft zeigt sich gerade in schwierigen Zeiten. Wir müssen alle aufeinander achtgeben.“

GBO-Parkhaus Opladen Im Parkhaus Kantstraße bleiben tagsüber alle Eingangstüren geöffnet, damit niemand die Türklinken berühren muss. „Klinken sind eines der geeignetsten Instrumente, Viren und Bakterien zu übertragen“, sagt Alexander Dederichs vom Gemeinnützigen Bauverein Opladen (GBO). „Wir wollen dazu beitragen, dass diese Berührungspunkte auf ein Minimum reduziert werden.“  Nachts werden die Türen wieder verschlossen.

Klopapier Küchenrolle und Co. sind keine Alternative, „nur Toilettenpapier darf ins Klo“:  Darauf weist die Verbraucherzentrale Leverkusen hin. Küchenrolle, Papiertaschentücher, Feucht- und Kosmetiktüchern und Zeitungspapier können die Toilette verstopfen. „Nur das normale, trockene Toilettenpapier darf ins Klo.

EVL Wegen sinkender Nachfrage passt die EVL ab Montag, 23. März, die Servicezeiten ihrer telefonischen Kundenberatung an. Sie ist  unter 0214 8661-661 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geschaltet. Der Samstag entfällt. Anfragen per Mail  sind  über evl@evl-gmbh.de möglich. „Sobald wir merken, dass es mehr Kundenanfragen gibt, weiten wir die Servicezeiten wieder aus“, sagt Thomas Eimermacher, kaufmännischer Geschäftsführer der EVL.

(LH)