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Landessportbund macht Handball-Nachwuchs des TuS 82 Opladen froh

Sportjugend aus Opladen belegt bei landesweitem Wettbewerb erste Plätze : Landessportbund macht Handball-Nachwuchs froh

Die Jugend des TuS 82 Opalden hat sich bei einem landesweiten Wettbewerb gegen tausende andere Teilnehmer durchgesetzt. Innerhalb von sechs Wochen sollten so viele Kilometer oder Sportstunden wie möglich gesammelt werden.

Die Nachwuchs-Handballer des TuS 82 Opladen haben zuletzt nicht nur ihren inneren Schweinehund überwunden. Sondern – getrennt nach weiblicher und männlicher Jugend unter 18 Jahren – unter 8800 Teilnehmern und fast 900 Vereinen aus Nordrhein-Westfalen auch die ersten Plätze eines landesweiten Wettbewerbs belegt. Zur Belohnung überreichte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes (LSB), den Verantwortlichen einen Scheck in Höhe von 2750 Euro und rund 20 Handbälle.

Drei Jugendliche durften stellvertretend dabei sein: Ben (13) aus Köln, wollte vor allem „so viele Punkte wie möglich holen“. Hafssa (15) von der Theodor-Heuss-Realschule reizte der Sieg für die Mannschaft. Leanne, 13-jährige Schülerin des Landrat-Lucas-Gymnasiums, verdeutlichte: „Wir sind alle sehr ehrgeizig und motiviert.“

Bei der Auseinandersetzung unter dem Motto „#trotzdem Sport“ ging es darum, innerhalb von sechs Wochen so viele Kilometer oder Sportstunden wie möglich zu sammeln. Erlaubt waren Einzeltrainings in diversen Kategorien wie Joggen, Radfahren oder Inlineskaten. Aber auch Workout brachte Punkte. „Wir haben das Workout in das Online-Training eingebunden“, offenbarte Tanja Hindrichs, Trainerin der weiblichen C- und D-Jugend, die von der Prämie vor allem neue Trainingskleidung kaufen möchte.

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„Motivation ist immer schwierig“, räumte sie ein. „Lauf- oder Trainingspläne alleine bringen nicht so viel. Aber am Bildschirm und in der Gemeinschaft haben wir gute Werte erreicht.“ Dennis Breuer, Trainer 2. Herren und männliche Jugend, wertete den Sieg als „Belohnung für den Ehrgeiz und die Motivation der Jungen.“ Immer möglichst vorne dabei zu sein, das entspreche genau dem Anspruch seines Teams. „Sobald wir wieder spielen dürfen, wollen wir in der höchsten Liga – der Nordrheinliga – die Spitzenposition übernehmen“, nannte er seine ambitionierten Pläne. Der LSB-Präsident verdeutlichte unterdessen: „Die Pandemie hat den organisierten Sport mit seinen 18.000 Vereinen in NRW massiv aus der Bahn geworfen. Vor allem, weil wir eine der gesellschaftlichen Gruppen sind, die im Bereich des Kinder- und Jugendsports komplett eingeschränkt war.“

Das neuerliche Infektionsschutzgesetz des Bundes bezeichnete er als „einzige Katastrophe“, unter anderem auch, weil es Untersuchungen nicht berücksichtige, nach denen der Aufenthalt im Freien völlig ungefährlich sei. Klett wörtlich: „Hier ist nicht mit Augenmaß gehandelt worden. Der Sport ist Teil der Lösung und nicht Teil des Problems.“ Seiner Meinung hätte auch der Deutsche Olympische Sportbund als Dachverband viel früher eingreifen müssen.