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Land fördert Naturgut bei Nachhaltigkeits-Bildung

Zum wiederholten Mal : Land fördert Naturgut bei Nachhaltigkeits-Bildung

Das Umweltbildungszentrum erhält erneut als eine von 28 Einrichtungen landesweit eine Förderung, um die Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben. Dies helfe zum Beispiel dem digitalen Angebot und der Konzeption von neuen pädagogischen Programmen.

Seit ein paar Tagen ist das Kinder- und Jugendmuseum Energiestadt wieder geöffnet, der „Pfad der Sinne“ ist schon vor einigen Wochen erneuert worden, und Insekten brummen und summen derzeit sowieso fast überall auf dem Areal an der Talstraße: Das Naturgut Ophoven mit allen Sinnen zu erleben ist nach den Pandemie-Beschränkungen wieder ein Stück leichter geworden. Bis auf die kulinarischen Pausen, denn das Bio-Bistro wird derzeit umgebaut.

Der Einsatz, um das Areal ansprechend zu gestalten, wird nicht nur Besuchern über die Stadtgrenzen hinaus honoriert: Das Naturgut Ophoven erhält erneut als eine von 28 Einrichtungen landesweit eine Förderung des NRW-Umweltministeriums als BNE-Regionalzentrum. Unterstützt wird damit die Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung (BNE) der Einrichtung, teilt das Naturgut mit.

„Wir sind sehr dankbar für die Förderung des Landes, die wir erstmals im Oktober 2016 erhalten haben. Sie hilft uns, viele Bildungsangebote durchzuführen“, betont Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins, zur Finanzspritze des Landes für die pädagogische Arbeit auf dem Gelände. Konkret: „Mit dieser Förderung werden unser Veranstaltungsprogramm, das digitale Angebot #naturgutzuhause, die Naturgut Ranger und die Konzeption von neuen pädagogischen Programmen unterstützt. So wird gerade eine neue Entdeckertour für Kitas erarbeitet, und es wurde ein virtuelles Klassenzimmer zu den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung entwickelt.“ Zudem werde die Landeskampagne „Schule der Zukunft“ in Leverkusen vom Naturgut betreut. Das Ministerium hatte  das Förderprogramm ins Leben gerufen. Damit wurde ein landesweites Netzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung geschaffen, „das die Verankerung von BNE in der Bildungslandschaft mit vorantreibt“, sagt Ackermann.

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Die Förderung macht auch den Stadtchef froh: „Ich freue mich sehr, dass die wertvolle Arbeit des Naturguts für ein weiteres Jahr vom NRW-Umweltministerium gefördert wird. Ich bin stolz, dass wir mit dem Naturgut einen Bildungsort in Leverkusen haben, der die nachhaltige Entwicklung im Fokus hat und mit den vielen Angeboten und Kooperationen dafür einsteht“, lobt Oberbürgermeister Uwe Richrath.

(LH)