Kulturelle und geistliche Veranstaltungen in der Kapelle geplant

Kapellenjubiläum : Das Mini-Gotteshaus im Upladin feiert 25. Geburtstag

Das Wohnhaus Upladin feiert das Bestehen der hauseigenen Kapelle. Dazu sind kulturelle und geistliche Veranstaltungen in den Gebetsraum geplant.

Am 10. Mai 1994 erfüllte sich der Wunsch der Bewohner des CBT-Wohnhauses Upladin nach einer eigenen Kapelle. Das ist jetzt 25 Jahre her. zeit für eine Rückschau – und für viele Geburtstagsfeierlichkeiten.

Die Kapelle auf der sechsten Etage des Wohnhauses entlastet Bewohner und Mitarbeiter. „Sie bietet einen schönen Rückzugsort für die Bewohner“, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Pauls. „Wir gehen für Messen auch zu St. Remigius, aber für pflegebedürftige Menschen ist der Weg nicht immer machbar.“ Die Kapelle wird vielseitig genutzt: Jeden Montag gibt es ein ökonomisches Morgenlob mit einem Impuls für die Woche, wöchentlich finden katholische und evangelische Gottesdienste statt und Gottesdienste für an Demenz Erkrankte – die Wohngruppen-Gottesdienste. Organisiert werden die Angebote vom „Arbeitskreis Seelsorge“, einer Mischung aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Für sie ist die Frage „Was wollen die Bewohner?“ wichtig, denn die Seelsorge ist ein fester Bestandteil des Alltags dieser. Die Seelsorger werden daher besonders für ihre Aufgaben sensibilisiert.

Die Kapelle wird außerdem drei Mal pro Jahr für Trauerfeiern nach Todesfällen genutzt. „Je nach Quartal verabschieden wir zwischen 30 und 35 Bewohner, die verstorben sind“, berichtet Pauls. „Es gibt den Mitbewohnern und den Familien die Möglichkeit, sich zu verabschieden. Auch an verstorbene Mitarbeiter wird hier gedacht.“ Die festen Rituale – Trauerfeiern, wöchentliche Gottesdienste, Morgenlob – geben den Bewohnern eine feste Struktur. Die Mitarbeiter fordern diese festen Bestandteile ebenfalls ein. „Wir haben Neujahrsandachten, Sommergottesdienste und Impulse in der Adventszeit“, berichtet Pauls.

Carolin Buntenbach ist eine solche Seelsorge-Mitarbeitern. Unter dem Namen „Kultur im Upladin“ hat sie das Festprogramm zum 25-jährigen Bestehen erstellt. Es finden unterschiedliche Feierlichkeiten in der Kapelle statt, zu denen sowohl die Bewohner als auch die Bürger eingeladen sind. Die nächste Veranstaltung ist ein Gospelkonzert am Sonntag, 19. Mai. „Durch den Umbau am Wohnhaus fällt viel Programm weg“, berichtet Buntenbach. „Mit dem Festprogramm können wir neue Veranstaltungen dazugewinnen. Jeder ist eingeladen teilzunehmen, aber auch selbst mitzugestalten.“

Seit Anfang des Jahres setzen sich Carolin Buntenbach und ihre Kollegin Astrid Gruska außerdem für das Projekt „Kultur im Quartier – kulturelle Gemeinschaften erleben und sich einbringen“ in Opladen ein.

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