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Kultur in Leverkusen Der März wird magisch

Kultur in Leverkusen : Der März wird magisch

Kulturstadtlev startet mit Tanz ins Frühjahr. Dazu ein Mix aus Comedy, Theater, Musik. Für Kinder wird es märchenhaft mit dem „Zauberer von Oz“ und „Bei Vollmond spricht man nicht“. Ernste Töne schlägt das Schauspiel „Dschabber“ an.

Mit einem Gastspiel der niederländischen Compagnie Introdans startet Kulturstadtlev das März-Programm. Vor einem Jahr musste der geplante Besuch unter künstlerischer Leitung von Roel Voorintholt pandemiebedingt abgesagt werden. Am 3. März (19.30 Uhr) kommt die Truppe nun mit einem Jubiläumsprogramm zum 50-jährigen Bestehen in dieser Spielzeit. Bei „Golden Oldie(s)“ sind Choreografien von Ed Wubbe, Thierry Malandain, Mauro Bigonzetti, Regina van Berkel und anderen zu sehen, die jahrelang Publikumslieblinge waren. Verbunden mit neueren Choreografien präsentiert sich so ein repräsentatives und energiegeladenes Spektrum der Compagnie.

Im Frühlingsmonat folgen zwei Theater-Produktionen für Erwachsene und vier Angebote für junges Publikum beziehungsweise die ganze Familie. Das Westfälische Landestheater bringt am 8. März das Schauspiel „Der Trafikant“ nach dem gleichnamigen Buch von Robert Seethaler auf die große Forum-Bühne. Der 17-jährige Franz verlässt 1937 sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungsgeschäft, sein Glück zu suchen. Dort begegnet er dem Stammkunden Sigmund Freud. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Im März 1938 wird Österreich an das Deutsche Reich „angeschlossen“. Nichts ist wie vorher. „Vögel“ heißt das Schauspiel von Wajdi Mouawad, in dem es um kulturelle Gegensätze geht. Und das trotz dramatischer Geschichte ein Gefühl von Trost und Hoffnung vermittelt.

  • Das Theaterstück für Kinder „Rosi in
    Das RLT Neuss in Korschenbroich : Theater für Kinder mit „Rosi in der Geisterbahn“
  • Das Bühnenstück zum gleichnamigen Buch „Power“
    Casting in Neuss : Rheinische Landestheater sucht Kinder für neues Bühnenstück
  • Die Aktiven des KLT (hier eine
    Schauspiel in Straelen : Neue Komödie auf der Forum-Bühne

Humorvoll und bissig, wortgewandt und musikalisch, satirisch und poetisch wird der Abend mit Katie Freudenschuss zum diesjährigen Frauentag: „Einfach compli-Katie“.

Im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich singt und spielt das Ensemble Cembaless „Passacagloa della vita“  – eine Hommage an die Facetten des Lebens mit Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert. L’arte del mondo, Leitung Werner Ehrhardt, stellt unter dem Titel „Bronze für Bach“ Werke jener Komponisten gegenüber, die sich 1722 um die Stelle als Leipziger Thomaskantor beworben haben. Die Vorstellung ist der Nachholtermin vom April 2020. An Kinder von vier bis sieben Jahren richtet sich das Konzert „Die Ritter des Klangs“, das Werner Ehrhardt mit Ulrich Kisters konzipiert hat. Es gibt drei Vorstellungen im Schloss und im Forum-Studio.

An Zuschauer ab sechs Jahren richtet sich das Kinder- und Familientheater mit Musik „Der Zauberer von Oz“ nach der 1900 veröffentlichten Geschichte von Lyman Frank Baum im großen Forum-Saal. Die Aufführung am Sonntag, 6. März, um 15 Uhr ist im freien Verkauf, am Montag folgen zwei Vorstellungen für Schulen, für 11.30 Uhr gibt es noch Karten. 

„Bei Vollmond spricht man nicht“ ist der Titel einer aufregenden Reise durch das Märchenland, die das Theater Zitadelle am 22. März für Publikum ab fünf Jahren im Forum Studio spielt, vormittags für Kitas, die Vorstellung um 14.30 ist im freien Verkauf.

Für Schulgruppen ist die Vormittags-Aufführung am 20. März für Zuschauer ab 14 Jahren gedacht. „Dschabber“, Schauspiel von Marcus Youssef erzählt von zwei jungen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen mit Ausgrenzung, Vorurteilen und Misstrauen zu kämpfen haben und vielleicht gerade deshalb den Mut haben, sich aufeinander einzulassen. Der Frage, ob das gegen alle Widerstände gelingen kann, begegnen Stück und Inszenierung mit Hoffnung auf der einen und schonungsloser Ehrlichkeit auf der anderen Seite.

Nähere Infos und Tickets auf www.kulturstadtlev.de beziehungsweise an der Forum-Kasse 0214 406-4113.