Krise verschärft Wohnungsnot

Krise verschärft Wohnungsnot

In Leverkusen gibt es akute Wohnungsnot. Das ist kein Hirngespinst, wie ein offener Brief beweist, den elf Organisationen im Frühjahr an den Stadtrat geschickt haben - darunter der Deutsche Familienverband. In dieser Situation kann sich die Stadt glücklich schätzen, in Wolfgang Mues einen Verfechter bezahlbaren Wohnraums an der Spitze der städtischen Wohnungsgesellschaft Leverkusen zu haben. Doch was ist das wert, wenn es stimmen sollte, dass ein Bauprojekt mit bis zu 100 Wohnungen ausgerechnet von der eigenen Stadtverwaltung unnötig verzögert wird? Und was ist der Grund? Die Bürgerliste behauptet: Untätigkeit.

Das wird noch zu beweisen sein. Eins zeigt sich aber schon jetzt: Die Stadt Leverkusen scheint ihre Wohnungsnot offensichtlich selbst noch zu verschärfen..

peter.clement@rheinische-post.de

(RP)