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Kommunalwahlkamf in Leverkusen: Schönberger antwortet Richrath

Stichwahl Leverkusen : Schönberger zum Rededuell: „Waffengleichheit wäre gewahrt“

In der Kontroverse zwischen den beiden Oberbürgermeisterkandidaten Uwe Richrath (SPD) und Frank Schönberger (CDU) um ein von Richrath abgesagtes Rededuell hat sich nun der CDU-Herausforderer zu Wort gemeldet.

In einen an Richrath persönlich adressierten Brief schreibt Schönberger: „Wie eindeutig aus meinen Einladungen an Dich und auch die Presse hervorgeht, ist es mir gerade darauf angekommen, Waffengleichheit zu schaffen, indem ich die Presse gebeten habe, die Fragen an die Kandidaten vorzubereiten und damit das Rededuell zu moderieren. Keiner der Kandidaten hätten also einen Vorteil gehabt.“ Richrath hatte auf eine Einladung Schönbergers zu einem Rededuell ablehnend reagiert, auch weil er die Neutralität des Veranstalters nicht gewahrt sieht. „Dass von unserer Seite die technische Infrastruktur und der von uns Beiden in gleicher Weise geschätzte Agamsaal im Forum zur Verfügung gestellt werden sollte, ändert an der Waffengleichheit nichts“, schreibt der CDU-Kandidat weiter. „Du weißt, dass ich Dir persönlich immer sehr verbunden war. Deshalb wäre es mir nie in den Sinn gekommen, hier unfaire Verhältnisse zu schaffen.“ Auf die von Richrath geäußerten Bedenken, ein öffentliches Rededuell könne gegen Gesundheitsregeln verstoßen, reagiert Schönberger so: „Auch die Corona-Bedingungen wären im Agamsaal mit uns Beiden, den Pressevertretern und maximal drei Leuten vom Filmteam sehr gut eingehalten gewesen.“

Ein Rededuell hätte dem Wähler „durchaus andere Einblicke vermitteln können, als Programme und vorformulierte Texte. Schade, dass es nicht zustande gekommen ist“, schreibt der CDU-Politiker.