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Currenta-Sprecher aus Leverkusen: Kollege erinnert sich an TV-Star Hildegard Krekel

Currenta-Sprecher aus Leverkusen : Kollege erinnert sich an TV-Star Hildegard Krekel

Sie war fordernd, wenn es um das ging, was ihr am Herzen lag: die Schauspielerei. Sagt Mark Mätschke, Pressesprecher des Chempark-Betreibers Currenta, über Hildegard Krekel. Die Schauspielerin war am Wochenende im Alter von 60 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen. Ihr Tod hat Mark Mätschke besonders berührt – er stand vor Jahren mit ihr für die WDR-Fernsehserie "Die Anrheiner" vor der Kamera.

Sie war fordernd, wenn es um das ging, was ihr am Herzen lag: die Schauspielerei. Sagt Mark Mätschke, Pressesprecher des Chempark-Betreibers Currenta, über Hildegard Krekel. Die Schauspielerin war am Wochenende im Alter von 60 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen. Ihr Tod hat Mark Mätschke besonders berührt — er stand vor Jahren mit ihr für die WDR-Fernsehserie "Die Anrheiner" vor der Kamera.

Bereits als Kind hat Mark Mätschke Schauspielerfahrung am Schauspielhaus Köln gesammelt, moderierte später eine Jugendsendung bei WDR 1 (heute Einslive), sammelte beim TV-Dauerbrenner "Lindenstraße" erste Erfahrungen vor der Kamera. Auftritte in verschiedenen Serien wie etwa der Actionreihe "Balko" folgten, der gebürtige Kürtener gab neben dem Studium in der Soap "Unter uns" den homosexuellen Gary Stratford, spielte neben Anke Engelke, Bastian Pastewka und Harald Schmidt verschiedene Rollen im Comedy-Bereich.

1998 begannen die Dreharbeiten zur ersten Staffel der "Anrheiner", einer Serie über das Leben in einem (fiktiven) Veedel von Köln — Mätschke nahm die Rolle des Toni an. Hildegard Krekel verkörperte in der Serie die patente Wirtin Uschi Schmitz, deren Sohn Alexander von Toni auf die schiefe Bahn gedrängt wird. "Ich war in mehreren Folgen der ersten Staffel dabei, hatte diverse Szenen mit Hildegard Krekel", erzählt er. "Man hat schnell gemerkt, dass sie eine sehr erfahrene Schauspielerin ist." Hildegard Krekel sei als Kollegin nicht immer einfach, gewesen, erinnert er sich. "Ihr ging es um die Qualität. Sie wollte die Szene auf den Punkt haben", berichtet Mark Mätschke. Er betont allerdings gleichzeitig: "Sie war sehr hilfsbereit, hat gute Tipps gegeben, zum Beispiel wie man sich in eine Stimmung gut hineinfindet, wie man in seiner Rolle glaubwürdig wirkt. In den Pausen hatte sie immer ein offenes Ohr für alle Fragen."

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Als der Pressesprecher beim Chemparkbetreiber am vergangenen Montag vom Tod der ehemaligen Schauspielkollegin erfuhr, "gingen mir die gemeinsamem Szenen vom damaligen Dreh nochmal durch den Kopf. Ich hätte nie erwartet, dass sie mit nur 60 Jahren an Krebs stirbt. Sie war ein kölsches Original und eine der wenigen Volksschauspielerinnen, die wir in Deutschland hatten. Ich war und bin schockiert."

(RP/top/EW)