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Leverkusen: Klimaschutz - mit selbstgebauten Solarautos um die Wette fahren

Leverkusen : Klimaschutz - mit selbstgebauten Solarautos um die Wette fahren

Leuchtende Kinderaugen und glückliche Gesichter - die gibt es nicht nur an Weihnachten, sondern auch bei den 28 Kindern der Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven. Zum 14. Mal forschen Dritt- und Viertklässler aus den Grundschulen im Umkreis von Leverkusen gemeinsam zu Themen rund um Energie und Klimaschutz. Die Energiestadt des NaturgGuts zeigt den Kindern die Folgen des Klimawandels. Dort erfahren sie von Kindern aus Indien, die auf Grund des Monsuns und Überschwemmungen nicht zur Schule gehen können. Die Acht- bis Zehn-jährigen lernen schnell: "Daran ist der Klimawandel schuld ." Spielerisch lernen die Kinder, wie eine Solarzelle funktioniert und was eigentlich der Treibhauseffekt ist.

Das Thema Sonnenenergie, da sind alle Kinder sich einig, hat ihnen am besten gefallen. Philip (9) zeigt ganz stolz sein selbstgebautes Solar-Auto. Ein aus Lego gebautes Spielzeugauto mit einem durch Solarenergie betriebenen Motor. Fast schon Tradition bei der Herbstakademie ist die Teebeutel-Rakete. Dazu wird ein Teebeutel aufgeschnitten, der Inhalt ausgeleert und die leere Teebeutelhülle angezündet, dabei steigt diese nach oben.

Als die Leiterin der Akademie, Cordula von der Bank, nach einem Freiwilligen für das Experiment fragt, schnellen die Finger der hochmotivierten jungen Forscher nach oben.

Schnell wird deutlich, die Kinder haben Spaß daran, zu experimentieren und mehr zum Thema Umwelt zu erfahren. Besser als die Schule finden die Kinder die Akademie allemal.

Auch Nele (9)ist der Meinung, die Akademie sei besser als Schule: "Hier kann man mehr Experimente machen und man bekommt keine Hausaufgaben auf ." Zum Abschluss gibt es ein Solarauto-Wettrennen, an dem alle Kinder stolz mit ihren selbstgebauten Solarautos teilnehmen.

(RP)