Kinderfeuerwehr feiert aufregende Weihnachten

Weihnachtsfeier der Kinderfeuerwehr Leverkusen : Ein Flämmchen für die „Löschzwerge“

Die Betreuer organisierten für die Kinderfeuerwehr ein Winterfest mit „Eisbahn“ und der Ehrung „erstes Flämmchen“.

Die Tatsache, dass Sven Daum und Barbara („Babsi“) Wehr für die kleinen Löschzwerge brennen, ist nicht neu. Dennoch hatten die Kleinen keine Ahnung, dass ihnen die Betreuer ein solch tolles Weihnachtsfest unter dem Motto „Winterwunderland“ bereiten würden.

So standen die jüngsten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen jetzt zuerst staunend im Rheindorfer Feuerwehrgerätehaus Auf der Grieße, ehe sie vor Freude hüpften. Da gab es ein Riesen-Iglu, dort einen Snowboard-Simulator, auf dem der Feuerwehr-Nachwuchs zugleich Spaß haben und den Gleichgewichtssinn schulen konnte. Teamarbeit war bei einer zwölf Meter langen „Eisbahn“ aus Kunststoff gefragt, von der selbst Oberbürgermeister Uwe Richrath begeistert war. Neben 15 Löschzwergen  – darunter drei Neulingen – und deren Eltern und Geschwistern war auch er zur Feier eingeladen. Feuerwehrchef Hermann Greven musste kurzfristig absagen. Richrath dankte allen Beteiligten für deren Engagement und verdeutlichte den Kindern, sie würden eine wichtige Aufgabe übernehmen. Die beiden Ausbilder stellten klar, dass das Geld für die Weihnachtsfeier nicht aus der Löschzwerge-Kasse stamme, sondern ausschließlich mit Hilfe von örtlichen Sponsoren finanziert wurde.

Nachdem Richrath den Löschzwergen ihre allererste Auszeichnung, das so genannte erste Flämmchen, verliehen hatte, durften die Kinder ihre Geschenke auspacken. Die Eltern erhielten Bilder, auf denen ihre Kinder als Löschzwerg zu sehen sind. Damit noch nicht genug, standen weitere Höhepunkte auf dem Programm: Eine Nachtfahrt mit der neuen Drehleiter. Und später sollte noch eine Nachtwanderung für guten Schlaf sorgen. Denn alle gemeinsam wollten mit ihren Betreuern auf Feldbetten im Iglu übernachten. „Hoffentlich komme ich zum schlafen“, sagte Babsi lachend, nachdem sie erst am Morgen ihren 24-Stunden-Dienst bei der Berufsfeuerwehr Leverkusen beendet, anschließend Weihnachtsgeschenke für die Kinder eingepackt und mit Sven für den Aufbau gesorgt hatte.

Beide beschäftigten sich seit Wochen mit den Vorbereitungen.  „Die Kids hatten einen unvergesslichen Tag“, sagten beide überzeugt. Nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen mit den Eltern war die ausgiebige Weihnachtsfeier dann aber endgültig Geschichte. Übrigens: Das Fest im nächsten Jahr soll voraussichtlich weniger aufwendig ausfallen. Aber das hatten Sven und Babsi auch schon für dieses Jahr geplant.

Mehr von RP ONLINE