Leverkusen Karnevals-Verdienstorden für Grün-Weiß-Präsident Herbel

Leverkusen · Gut, dass es bei der Kostümsitzung der KG Grün-Weiß Schlebusch am Samstag eine – wenn auch ungewollte – Unterbrechung im Programm gab. So konnten die 500 Besucher wieder Luft holen, nachdem die "Klüngelköpp" das Festzelt in eine Art Tollhaus verwandelt hatten. Unter den Gästen war eine Gruppe aus Leichlingen um Michael Lintz von der "Vereinigung Leichlinger Karneval". Die Sitzung gelte in Leichlingen als Geheimtipp, sagte Lintz, der zum dritten Mal dabei und jedes Mal begeistert sei.

Begeistert sind aber auch die Schlebuscher, und zwar von ihrem "Dorf". Das aktuelle Sessionsmotto "Bütz mich, SchliebDich" könnte auch lauten "Wir sind Schlebusch". Passend dazu hatte die KG Grün-Weiß im Vorjahr 3000 Rubbelkarten in Scheckkarten-Format auflegen lassen. "Davon hatten wir uns mehr erhofft", sagte Geschäftsführer Bernard Meibauer. Gut die Hälfte sei noch übrig. Doch notfalls könne man diese auch im nächsten Jahr noch verkaufen. In der nächsten Woche ist Pause angesagt. Die würde man nach bislang 14 anstrengenden Tagen mit Zeltaufbau dringend zur Erholung brauchen, sagte Meibauer.

Es gebe viele Kranke in den eigenen Reihen. Gesund und munter war Präsident Bernd Herbel. Im Beisein der Schlebuscher Clowns als Elferrat präsentierte er den bunt kostümierten Jecken alles, was das Karnevalistenherz begehrte: Witzige Redner wie Willy und Ernst, tolle Musiker wie "Klüngelköpp". Doch einmal verschlug es selbst ihm die Sprache: Als er – wie Ehrenzugleiter Robert Linden und Ehrenvorsitzender Heinz Asbeck – von FLK-Präsident Uwe Krause mit dem BDK-Verdienstorden in Silber ausgezeichnet wurde.

(gkf)
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