Rheindorf : Mitreißendes Rhingdörp

Der erste Advent war schon angebrochen, als das offizielle Programm der KG Rhingdörp Alaaf endete. Und selbst Gäste aus München wie die 23-jährige Tanja Wanner waren begeistert – obwohl sie anfangs einige "Verständigungsprobleme" hatte.

Der erste Advent war schon angebrochen, als das offizielle Programm der KG Rhingdörp Alaaf endete. Und selbst Gäste aus München wie die 23-jährige Tanja Wanner waren begeistert — obwohl sie anfangs einige "Verständigungsprobleme" hatte.

Nach der Eröffnung durch Präsident Horst Herweg sorgten auf der Familiensitzung in der Käthe-Kollwitz-Schule das Jugendtanzcorps der KG Schnüsse Tring, die "Räuber", "Blom un Blömcher", "Et Rumpelstilzje" oder Jürgen Beckers alias Jürgen Hausmann für Lacher und Stimmung. "Köln hat was zu bieten", behaupteten musikalisch die "Paveier". Dass auch Kölns Nachbarstadt Leverkusen einiges zu bieten hat, verdeutlichte Prinz Udo I.

Es sei viel besser, Prinz in Leverkusen als in Köln zu sein, behauptete der Bürriger. Denn dort müsse er sich den Spaß mit zwei anderen Männern, mit Bauer und Jungfrau, teilen, während er in Leverkusen durch zwei liebliche Pagen begleitet werde. Mit furiosem Finale und dem Auftritt des Fanfarencorps "Die Kaafsäck" endete die Sitzung. Nun war Tanja Wanner klar: "So also feiern die Rheinländer Karneval!" Im Süden sei man einfach zurückhaltender, aber "hier wird man gleich mitgerissen".

(RP)