Karawane der Gesamtschule Schlebusch ist wieder daheim

Gesamtschule Schlebusch : Spendenaktion Karawane freut sich über 10.000 Euro

(MD) Zwischen Leverkusen und Vaduz, der Hauptstadt Lichtensteins, liegen runde 600 Kilometer. Für viele ist das selbst mit dem Auto eine sehr lange und anstrengende Fahrt. Doch die Schüler der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch (GLS) haben es getoppt und sind die Strecke gelaufen.

Auch in diesem Jahr hat die GLS mit ihrem Projekt „Karawane“ für einen guten Zweck Spenden gesammelt. Insgesamt 10.000 Euro wurden von Eltern und Großeltern, aber auch von Firmen und Geschäften in Leverkusen gespendet.

Bei dem Projekt „Karawane“ handelt es sich nicht um einen typischen Spendenlauf auf einem Sportplatz oder um einen See herum, sondern die Schüler laufen von Leverkusen in eine Europäische Hauptstadt. Und bekommen für jeden Kilometer oder jede Etappe ein vorher ausgehandelten Geldbetrag, der anschließend gespendet wird.

Nachdem in den Vorjahren Berlin, London und Prag die Ziele waren, ging es nun in den Süden in Richtung Alpen. Vaduz in Lichtenstein war das Ziel. 44 Schüler von der fünften bis zur zwölften Klassen unterstützten das Projekt. In kleinen Gruppen wurden die Tagesetappen aufgeteilt, so dass jeder im Schnitt fünf Kilometer laufen musste.

Organisiert wurde der Lauf von Dirk Rodenhüser und seinem Team, die Kinder übernachteten auf Zeltplätzen und versorgten sich komplett selbst. „Für viele ist es ein ganz besonderes Erlebnis, weil sie so etwas noch nie vorher gemacht haben“, erzählt Rodenhüser.

Auch Annika, Lea und Josephine sind dieses Jahr zum ersten Mal mitgelaufen und waren begeistert von dem Projekt und der Herausforderung. „Es war sehr anstrengend, hat aber trotz richtig viel Spaß gemacht“, erzählt Lea Schmitt aus der neunten Klasse.

Unterstützt wird die Karawane aber auch von Mario Kück, Inhaber des Family Fitness Clubs in Leverkusen und seinem „OLEO“-Gesundheitsfonds. Dieser Fonds unterstütz pädagogische Programme zur gesunden Ernährung und Bewegung von Kindern. „Ich helfe schon zum achten Mal mit bei der Karawane, denn Bewegung ist das Beste für die Gesundheit der Kinder“, erzählt Mario Kück.

Die Spende von 10.000 Euro kommt zur Hälfte der Schule zu Gute. Die restlichen 5000 Euro bekommt der Verein Horizontes e.V. Dieser unterstütz die Partnerschule Chinandega in Nicaragua.

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