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Jurierte Jahresausstellung in Leichlingen – die Sieger stehen fest

Ab 28.November im Leichlinger Bürgerhaus zu sehen : Jurierte Jahresausstellung – die besten Werke stehen fest

101 Kunstwerke, 38 Künstler und eine Jury: Das sind die drei Elemente der jurierten Jahresausstellung, die zum 32. Mal im Bürgerhaus stattfindet. „Die Vielfältigkeit des Leichlinger Kunstangebots zu zeigen“, sei der Jury wichtig, sagt Harry Plein, Künstler aus Leverkusen.

Mit dabei sind diesmal Malereien, Fotoarbeiten, Grafiken, Zeichnungen und Skulpturen – ein Querschnitt von Arbeiten der kreativen Köpfe der Stadt. Ab 28. November können Interessenten sich die Ausstellung drei Wochen lang im Bürgerhaus ansehen.

Teilnahmebedingung für die Künstler: ein Bezug zu Leichlingen – wohnhaft oder beschäftigt – und zur Kunst sollte man haben. Andersrum ist es bei der Jury. Rebecca Hermann vom Kulturbüro Leichlingen stellte die Jury zusammen: Susanne Wedewer-Pampus, Kunsthistorikerin, Annebarbe Kau, Künstlerin und Harry Plein sind dieses Jahr Richter der Veranstaltung.

Wer die auserwählten Kreativen sind, blieb bis dahin unbekannt. Damit die Jury-Mitglieder nicht aus dem Automatismus „den kenne ich, den  nehme ich“ entscheidet, blieben die Künstler anonym. Dennoch habe Kau, die im vergangenen Jahr bereits jurierte, die Arbeiten einiger Künstler, wegen ihrer Kontinuität, wiedererkannt.

Am Donnerstagnachmittag wurde das Geheimnis gelüftet: Von den rund 100 Werken blieben 36 Arbeiten von 28 Künstlern übrig. Darunter 30 Bilder und sechs Skulpturen. Mit dabei sind die „Wiederholungstäter“ Joe Azoopardi, Axel Radermacher, RP-Fotograf Uwe Miserius und Roswitha Butz. Außerdem die Debütantinnen Ranjana Empt und Claudia Bulut.

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Für die meisten Kunstwerke entschied sich die Jury einstimmig. Das müsse wohl an ihrem geübten, künstlerischen Auge liegen. Bei handwerklichen Arbeiten sei es offenkundig, ob der Künstler sauber gearbeitet habe, sagt Plein. „Wie passen die Bilder in unsere Zeit?“, fragte sich die Jury beim Selektieren. So sind „erzählerische Geschichten und abstrakte Arbeiten vertreten“, ergänzt er. „Ob das Werk einen bestimmten Reiz hat oder Konventionen bricht, ist für uns interessant“, beschreibt Wedewer-Pampus die Auswahlkriterien, „Die inhaltlichen Vorstellungen des Künstlers sollten zum Ausdruck kommen.“